3. Langenberg Cross Duathlon : Herausforderung für die Athleten

Schwierige Bedingungen erwarteten die  17 Einzelstarter und acht Teams beim 3. Langenberg Cross Duathlon.  Foto: Pustal
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Schwierige Bedingungen erwarteten die 17 Einzelstarter und acht Teams beim 3. Langenberg Cross Duathlon. Foto: Pustal

Jan-Henrik Nothbaar gewinnt Einzelrennen. Karen Paysen und Oliver Werth schnellstes Team.

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28. März 2013, 08:32 Uhr

Enge-Sande | Eine Schneeräumaktion auf der Strecke im Langenberger Forst machte den Start des 3. Langenberg Cross Duathlons trotz Frost, Schnee und Eis doch noch möglich. Zwar traten nur 17 Einzelstarter und acht Teams zum Zweikampf Laufen und Radfahren an, aber die nahmen die Herausforderung bei eisigen Temperaturen und Schnee auf der Strecke an. "Es ist keine schwierige, aber eine anspruchsvolle Strecke. Wir haben Schnee auf den Wegen, aber kein Eis", beschrieb Rüdiger Nahnsen vom TSV Rotweiß Niebüll die Bedingungen. "Konzentration ist heute das A und O", mahnte sein Mitorganisator Björn Nahnsen vom SV Enge-Sande bei der Wettkampfbesprechung zur Vorsicht. "Nur der Untergrund ist schlecht, alles andere ist gut." Die Radstrecke wurde verkürzt, da rund um die Rantzauhöhe nichts ging. Vier Runden a drei Kilometer mussten die Duathleten auf dem Rad bewältigen - die eigentliche Herausforderung dieses Winter-Duathlons.

Bei Sonnenschein und blauem Himmel, aber eiskaltem Wind gingen eine Frau, 16 Männer und acht Staffeln auf die erste vier Kilometer lange Laufstrecke. Nach der ersten von zwei Runden kam Karen Paysen zusammen mit Jan-Henrik Nothbaar zusammen durch die Wechselzone vor Dirk Petersen und Bo Carstensen und der zweifachen Teamsiegerin Julia Gröling. Die 14-Jährige lief ohne Spikes, ein Nachteil bei dem Schnee. Beim ersten Wechsel hatte Paysen dann schon fast eine Minute Vorsprung vor dem Einzelstarter Nothbaar und zwei Minuten vor Gröling und schickte Oliver Werth auf die Radstrecke. Werth fuhr mit seinem Cross-Rennrad allen davon. "Das Laufen geht, Radfahren ist schlimmer", meinte Karen Paysen nach ihrem ersten Lauf. Auf der Radstrecke hatte am Ende fast jeder Bodenkontakt, denn der Untergrund wurde von Runde zu Runde schlechter. "Ich musste zweimal aus den Pedalen. Viele Leute sind hier ausgerutscht", war Werth am Ende froh, im Ziel zu sein. Zwei Teilnehmer mussten auf der wirklich schwierigen Radstrecke passen und stiegen erschöpft aus.

Karen Paysen ging mit fast fünf Minuten Vorsprung vor Julia Gröling auf ihre zweite Laufstrecke. Bei den Einzelstartern wurde Jan-Henrik Nothbaar kurz vor dem Wechsel von Dirk Petersen überholt, setzte sich aber auf der Laufstrecke sofort wieder vor den Westerländer und sicherte sich am Ende in 1:13:26 noch klar den Sieg vor Petersen (1:15:07) und Marc Ziriakus (1:16:59). Bei den Teams siegten Karen Paysen und Oliver Werth deutlich in 1:07:23 vor den Titelverteidigern Julia Gröling und Veith Brülke (1:13:08) sowie Peter Deter und Bo Carstensen (1:20:39). "Das war herrlich, aber es ist doch schöner bei keinem Schnee", meinte Werth, obwohl er noch am besten mit den Bedingungen zurechtkam.

Bei der Siegerehrung im warmen Sportheim in Enge ließen sich die Sieger dann feiern. "Wir haben gerade bei den Teams tollen Sport gesehen. Es war eine ganz besondere Herausforderung und ein Erfolg, aber wir haben nichts dagegen, wenn der 4. Langenberg Cross Duathlon im nächsten März bei anderer Witterung stattfinden kann", bedankten sich Rüdiger und Björn Nahnsen bei den Teilnehmern für ihre Vorsicht und Rücksicht. Ergebnisse des 3. Langenberg Cross Duathlon: Frauen: 1. Stefanie Annika Wasmundt 1:30:45 (SC Itzehoe; 22:11, 45:52, 22:42).

Männer: 1. Jan-Henrik Nothbaar 1:13:26 (LAV Husum; 16:06, 40:20, 17.00), 2. Dirk Petersen 1:15:07 (TSV Westerland; 16:49, 39:45, 18:33), 3. Marc Ziriakus 1:16:59 (TSV Ladelund; 18:15, 40:19, 18:25), 4. Björn Petersen 1:18:25 (SV Enge-Sande; 17:42, 41:29, 19:14), 5. Hening Johannsen 1:19:56 (18:42, 40:52, 20:22), 6. Michael Meiertokrax 1:20:51 (TSV Hattstedt; 18:08, 43:31, 19:12), 7. Jörg Graage 1:22:34 (SV Enge-Sande; 18:40, 45:18, 18:36), 8. Gunter Südel 1:23:44 (19:23, 44:15, 20:06), 9. Hauke Carstensen 1:25:19 (SV Enge-Sande; 19:52, 44:00), 21:27), 10. Paul Smala 1:26:22 (19:38, 46:27, 20:17), 11. Sören Sönksen 1:27:18 (SV Enge-Sande; 19:58, 46:52, 20:28), 12. Lars Neugebauer 1:31:35 (Frii Ööwingfloose; 21:31, 44:39, 25:25), 13. Thomas Rittscher 1:39:32 (TSV Lohe-Rickelshof; 23:16, 49:25, 26:51), 14. Malte Carstensen 1:47:40 (SV Enge-Sande; 19:55, 1:00:04, 27:41.

Teams: 1. Karen Paysen, Oliver Werth 1:07:23 (15:15, 36:17, 15:51), 2. Julia Gröling, Veith Brülke 1:13:08 (Hobbitpower; 17:19, 38:57, 16:52), 3. Peter Deter, Bo Carstensen 1:20:39 (Frii Ööwingfloose; 19:18, 42:11, 19:10), 4. Stefan und Philipp Bolz 1:21:23 (LAV Husum; 16:51, 47:57, 16:35), 5. Ulf und Felix Hoppach 1:24:20 (SV Frisia 03; 18:46, 45:03, 20:31), 6. Hans-Jürgen Sönksen, Mattis Gimm 1:26:05 (SV Enge-Sande; 19:15, 47:25, 19:25), 7. Uwe und Leon Moog 1:39:06 (SV Frisia 03; 24:00, 50:15, 24:51), 8. Tanja Pede und Inken Traber 1:43:18 (SV Frisia 03; 22:36, 56:54, 23:48).

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