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Heimsieg sorgt für Motivationsschub

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Beachvolleyballer Finn Dittelbach startet mit Partner Eric Koreng im Hauptfeld des Grand-Slam-Turniers in der Berliner Waldbühne

shz.de von
erstellt am 08.Aug.2013 | 03:59 Uhr

St. Peter-Ording/berlin | Der Sieg beim "Heimspiel" muss ihn motiviert haben. Beach-Volleyballer Finn Dittelbach (St. Peter-Ording) hat sich gemeinsam mit Partner Eric Koreng für das Hauptfeld des hochkarätig besetzen und dotierten (330 000 Euro Preisgeld) Grand-Slam-Turniers in der Berliner Waldbühne (läuft noch bis Sonntag) qualifiziert. Das Duo gewann seine beiden Partien in der Qualifikation, im entscheidenden Spiel setzte sich das deutsche Team 2:1 (21:11, 17:21, 16:14) gegen die an Position drei gesetzten Letten Sorokins/Smedins durch.

Der 23-jährige Nordfriese freute sich: "Beim 14:14 im Tiebreak habe ich gewusst, dass wir es jetzt packen können. Ich freue mich riesig darüber, dass wir nun in der Hauptrunde weiter Punkte machen können. Jetzt ist das Ziel, die Gruppe zu schaffen - und wenn alles passt, ist alles möglich. Wir sind selbstbewusst, wollen jedes Spiel gewinnen und sind natürlich motiviert, auf dem Center Court zu spielen."

In der Vorqualifikation hatten sich Dittelbach/Koreng 2:0 gegen ihre Ex-Partner Lars Flüggen und Alexander Walkenhorst durchgesetzt, ihr erstes Gruppenspiel verloren die an 29 gesetzten "Nordlichter" gestern 1:2 (19:21, 21: 19 und 10:15) gegen das polnische Team Piotr Kantor/Bartosz Losiak.

Eingestimmt hatte sich Dittelbach (Stammverein: TSV St. Peter-Ording) beim smart beach-Cup bei bestem Sommerwetter und großer Kulisse am Ordinger Strand. Seit 1997 gehört der Strand-Klassiker zur Tour-Serie - und erstmals stand Finn Dittelbach, seit 2006 auf der Tour, ganz oben auf dem Treppchen. Bislang war er nicht über Rang fünf in seinem "Wohnzimmer" hinausgekommen.

Das Endspiel zwischen Finn Dittelbach/Eric Koreng und Armin Dollinger/Jonas Schröder (beide TGM Mainz-Gonsenheim) war hochklassig. Dittelbach/Koreng dominierten den ersten Satz (21:14), vor allem das sehr gute Blockspiel von Koreng ließ die Gegner fast verzweifeln. Auch den zweiten Satz begannen sie ähnlich konsequent, sahen sich aber zum Ende dieses Durchganges stärkerer Gegenwehr ausgesetzt, sodass Dollinger/Schröder beim Stand von 19:19 erstmals ausgleichen konnten. Aber Dittelbach/Koreng erspielten sich Matchball um Matchball, wehrten einen Satzball gegen sich ab und machten dann mit 28:26 den Turniersieg perfekt. "Vor dem Finale war ich ganz entspannt, aber nach dem wir den ersten Satz in diesem vollen Stadion gewonnen hatten, stieg der Druck enorm an. Aber mit den Zuschauern im Rücken, das war Wahnsinn", sagte Finn Dittelbach. "Es hat Spaß gemacht, hier zu spielen und wir freuen uns sehr über diesen Erfolg", ergänzte Koreng. Dittelbach hatte im Mai noch an der Seite von Lars Flüggen gespielt, dann tat er sich mit Koreng zusammen, der sich gerade von seinem langjährigen Spielpartner Alexander Walkenhorst getrennt hatte.

Rang drei am Ordinger Strand sicherten sich Björn Andrae und Marcus Popp (Kemerovo-Russland, Tours-Frankreich) mit einem Zweisatz-Erfolg gegen Stefan Köhler/Manuel Lohmann (SVG Lüneburg/TGM Mainz-Gonsenheim).

Im Frauenfinale lief es zunächst gut für die topgesetzten Teresa Mersmann/Isabel Schneider (BSV Ostbevern/TSV Bayer 04 Leverkusen) gegen Chantal Laboureur/Julia Sude (MTV Stuttgart/VfB Friedrichshafen). Sie waren auf einem guten Weg, ihren dritten Toursieg der Saison einzufahren. Doch nach gewonnenem ersten Satz (21:17) konnten sie nicht weiter spielen, da Teresa Mersmann Probleme mit den Bauchmuskel hatten. Rang drei ging an Jenny Heinemann/Pia Riedel (beide Köpenicker SC/21:18 und 21:17 gegen Stefanie Hüttermann/Anne Matthes (Bottrop/Dresdner SC).

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