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„Tag der Youngsters“ : Handball-Spektakel im Doppelpack

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Am Freitag findet in der Flens-Arena zum zweiten Mal der „Tag des Youngsters“ statt. Dabei treffen die A-Junioren der SG Flensburg-Handewitt in der Bundesliga auf die HSG Eider Harde und anschließend das SG-Junior-Team in der 3. Ljga auf den DHK Flensburg.

Die Spannung steigt. In den sozialen Medien häufen sich die Posts, das Hallenheft liegt vor, und die Zahl der Rückmeldungen aus dem Umfeld nimmt zu. Am Freitag steigt zum zweiten Mal nach November 2014 der „Tag der Youngsters“ in der Flens-Arena – organisiert von der Flensburg Akademie und der Nachwuchsabteilung der SG Flensburg-Handewitt. Um 18 Uhr trifft die A-Jugend der SG im kleinen Bundesliga-Landesderby auf die HSG Eider Harde, ehe um 20.30 Uhr das Drittliga-Stadtduell zwischen dem Junior-Team der SG und DHK Flensburg einen packenden Kampf verspricht.

Die Wetten laufen, wie viele Zuschauer zu diesem besonderen Event in die „Hölle Nord“ strömen. Kommen mehr als zum November-Länderspiel, als 3071 Interessierte die deutsche Nationalmannschaft, die noch niemand als Europameister auf dem Schirm hatte, sehen wollten? Wird der Drittliga-Saisonrekord geknackt, den Schwerin mit 3387 Fans hält? Oder muss wegen des Andrangs sogar der Vorhang vor der Osttribüne weggezogen werden? Dann würde eine Kulisse wie bei den Bundesliga-Profis, die ebenfalls eingeladen sind, entstehen.

„Wir haben diesmal bewusst den Freitagabend gewählt“, erklärt SG-Leiter Sascha Zollinger. „So haben wir keine Konkurrenz mit anderen Vereinen im Umland. Und die Bundesliga-Mannschaft hat sogar spielfrei und ist nicht zusammen mit den Fan-Clubs bei einem Champions-League-Spiel in Barcelona.“ So wie in der vergangenen Saison, als insgesamt knapp 2000 Zuschauer beim „Tag der Youngster“ aufkreuzten. „Die 3. Liga ist eine richtig starke Spielklasse, die in Potsdam, Dessau oder Schwerin große Resonanz auslöst“, meint Akademie-Geschäftsführer Lewe Volquardsen. „Mit dem EM-Erfolg der DHB-Auswahl im Rücken sollten wir in der Handballstadt Flensburg alle elektrisieren und mobilisieren können.“

Es gibt mehr als 120 Minuten Spielzeit. Die Stammvereine TSB Flensburg und Handewitter SV beteiligen sich mit Aktionen. Die jüngeren Altersklassen laufen gemeinsam auf und eröffnen die Veranstaltung. Alle Zuschauer, die bereits im Vorverkauf ein Ticket erwerben, nehmen an einer Tombola teil. „Wir wollen einen richtigen Event-Charakter herstellen“, erklärt Rainer Cordes, Manager des Junior-Teams. „Auch die Zusammenarbeit mit dem DHK hat gut geklappt.“

Die Handball-Nachbarn erschienen zu einem gemeinsamen Foto-Shooting, nahmen 300 Tickets ab und vermittelten einen Tanz-Act. Und DHK-Trainer Matthias Hahn beteiligte sich an einer Pressekonferenz. Seine Mannschaft hatte das Hinspiel, dem 1200 Zuschauer in der Idraetshalle beiwohnten, mit 25:22 gewonnen. „Das ist einige Monate her, nun gibt es andere Vorzeichen, und wir sind gewiss nicht der Favorit“, äußert sich Hahn.

Den langen Handball-Abend wird um 18 Uhr die A-Jugend gegen die HSG Eider Harde eröffnen. „Dieses Ereignis hat meine Mannschaft schon ein paar Wochen in ihren Köpfen“, verrät Michael Jacobsen. „Schon das Hinspiel bei der HSG Eider Harde war toll. Die Halle in Hohn war restlos ausverkauft, die Zuschauer saßen direkt hinter meiner Bank und sorgten für viel Stimmung.“ In den Rendsburger Raum gingen nun 300 Tickets. Die A-Jugend der SG ist favorisiert und hat wahrscheinlich bis auf Magnus Asmussen (Schulter) und Lasse Kurth (Ellenbogen-Operation) den Kader komplett.

Eintrittskarten zwischen 6 und 10 Euro gibt es beim „Apfelsinchen“ (Holm-Passage), „Intersport Jürgensen“, in der TSB-Geschäftsstelle und per Mail (info@flensburg-akademie.de)

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erstellt am 10.Mär.2016 | 06:00 Uhr

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