Triathlon : „Gegen den Wind“ ist Ausdauer gefragt

Rund 1000 Athleten werden beim 11. Lauf- und Triathlonfestival in St. Peter-Ording an den Start gehen.

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20. Juni 2014, 08:00 Uhr

Am Sonnabend ist offizieller Sommeranfang, und mit dem längsten Tag des Jahres hält auch die Sommersportart Triathlon Einzug an der Nordseeküste. Am Wochenende startet am Strand von St. Peter-Ording die 11. Auflage des Ausdauer-Festivals „Gegen den Wind“. Rund 1000 Aktive werden am Sonnabend und Sonntag an der Nordseeküste an den Start gehen.

Der Sonnabend gehört traditonsgemäß den Triathleten, die im Meer schwimmen und anschließend durch die Dünen-Landschaft radeln und rennen werden. Um 9.30 Uhr eröffnen die jüngsten Ausdauer-Dreikämpfer am Ordinger Strand den sportlichen Tag mit dem Schüler-Triathlon, ehe anschließend der Jedermann-Triathlon (0,5 km – 20 km – 5 km/ Start: 10 Uhr) und das Rennen über die Olympische Distanz (1,5 km – 40 km – 10 km / Start: 11 Uhr) gestartet werden. Am Sonntag haben dann die Laufspezialisten in der Naturidylle an der Nordsee ihren großen Tag. Vier Laufwettbewerbe stehen ab 12.15 Uhr auf den Strecken in der Dünen-Landschaft an. Der 3,3 km lange Schülerlauf (Start: 12.30 Uhr), der 7-km-Jedermannlauf (13 Uhr) und der 21-km-Lauf (Start: 13.15 Uhr) bieten den sportlichen Gästen seit Jahren ein imposantes Lauferlebnis an der Küste.

Organisator Luigi Bariani hat aber besonders einen Wettbewerb ins Herz geschlossen, der 2013 seine Premiere gefeiert hatte und für dessen zweite Auflage bereits zahlreiche Anmeldungen vorliegen. Der Wattwurm-Lauf für Kinder unter fünf Jahren geht um 12.15 Uhr nur über 200 Meter auf dem Strand. Die wenigen Minuten dieses Rennen bieten aber so viele emotionale Eindrücke, dass die Lauflaune der jüngsten Starter sich auf alle Teilnehmer übertragen kann. „Das wird bestimmt wieder ein tolles Bild“, ist Bariani bereits voller Vorfreude.

Rund 600 Triathleten und 400 Läufer kommen am Wochenende aus ganz Deutschland an den Nordseestrand, um das große Ausdauer-Festival vor der einzigartigen Kulisse mitzuerleben. Kurzentschlossene haben an beiden Tagen noch die Chance, sich noch per Nachmeldung eine Startnummer zu ergattern. Viele Stammgäste aus Nah und Fern haben sich ihren Startplatz aber schon vor Monaten gesichert.

Der Triathlon „Gegen den Wind“ ist auch für die frühere Mildstedterin Imke Oelerich erneut ein willkommener Anlass für einen Besuch in heimatlichen Gefilden. Die Vorjahressiegerin vom ASV Köln möchte am Ordinger Strand ihre Erfolgsserie fortsetzen. Wie all ihre Mitstreiter ist auch die 25-Jährige gespannt, welche Anforderungen die Natur diesmal an die Aktiven stellt. Wind und Wetter haben stets großen Einfluss auf den Rennverlauf bei dem Wettkampf, der nicht umsonst schon die Auseinandersetzung mit der Luftbewegung im Namen trägt.

Luigi Bariani hofft, dass die derzeit rund 18 Grad warme Nordsee nicht zu viele Wellen aufwirbelt, so dass die erste Disziplin für alle Aktiven ein sportliches Genusserlebnis wird. „Wir sind natürlich auf alle Wetterlagen vorbereitet, aber es wäre schön, wenn wir wie geplant in der Nordsee schwimmen können“, wünscht sich Veranstalter. Aber die Athleten, die nach St. Peter-Ording reisen, sind stets auch darauf eingestellt, dass der Kampf gegen die Wellen in der ersten Disziplin und auch der Wind bei der zweiten Disziplin etwas mehr Körner kosten können. Während es beim Rahmenprogramm des Ausdauer-Festivals in diesem Jahr viele Neuerungen gibt, bleiben die Wettkampfstrecken für die Athleten nahezu unverändert.

Weitere Infos zum Event und zu den Strecken gibt es online unter www.gegendenwind.com.


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