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Senioren-Vergleichswettkampf des Reiterbundes NF : Fröhlicher Klassiker für die Ehrenamtler

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Heiß her ging es beim 22. Seniorenvergleichswettkampf des Reiterbundes Nordfriesland. Es ist ein Dankeschön für die Ehrenamtlichen, die im Hintergrund arbeiten – an diesen beiden Tagen jedoch kommen sie ganz groß raus.

18 Mannschaften aus Reitvereinen und Pferdebetrieben in Nordfriesland hatten sich angemeldet. Jede Mannschaft besteht aus vier Senioren und einem Mannschaftsführer, die alle 30 Jahre oder älter sein müssen.

Mehr als 280 Teilnehmer und Gäste sorgten am ersten Wettkampftag in der Koogshalle im Sophien-Magdalenen-Koog für prima Stimmung. Die ersten beiden Spiele hatten nichts mit Pferden zu tun – es war eher eine Mischung aus „Spiel ohne Grenzen“ und „Takeshi´s Castle“ (einer japanischen Kult-Spiel-Show).

Wortgewandt und humorvoll führte der Vorsitzende des Reiterbund Nordfriesland, Jürgen Sönnichsen, die Teilnehmer durch die beiden ersten beiden Spielstationen des Vergleichswettkampfes. Die Mannschaften „Ingwers Beste“ (RV Süderlügum 1), „Ohaueha“ (RuFV obere Arlau) und „Schiebüddels“ (Reitstall Klingenburg) holten jeweils die maximalen 40 Punkte Den zweiten Wettkampftag richtet immer die Gewinner-Mannschaft des Vorjahres aus, Gastgeber war der Reit- und Fahrverein Südtondern Leck statt.

Die Dressurprüfung gewannen die „Buddelrieders“ vom RuFV Südtondern. Die „Daltons“, vom Rantrumer Reitverein, waren beim Ringreiten am treffsichersten – satte 19 von 20 möglichen Ringen spießten sie mit ihren Lanzen auf und waren damit wieder ganz vorne mit dabei. Die letzte Prüfung des Vergleichswettkampfes war das Glücksspringen. Es galt nun für jeweils zwei Teilnehmer aus einer Mannschaft, die nicht am Ringreiten teilgenommen hatten, einen Parcours mit fünf Hindernissen zu absolvieren. Der erste Reiter darf maximal fünf Hindernisse überwinden, der zweite den Parcours des ersten beenden sowie seinen eigenen absolvieren. Der zweite Reiter kann seinen Parcours wahlweise mit dem letzten Hindernis oder mit einem Jokersprung (bringt zwei Punkte extra) beenden. Ein Fehler führte zum sofortigen Ausscheiden. Das Glücksspringen wurde sehr humorvoll von Jürgen Sönnichsen am Mikrofon begleitet, der mit seinen Sprüchen den einen oder anderen Teilnehmer – sehr zur Freude der mehr als 500 Gäste – zu Springfehlern veranlasste.

Am Ende war es denkbar knapp. Mit 134,600 Punkten siegte die Männermannschaft „Buddelrieders“ vom RuFV Südtondern Leck. Mit gerade einmal 0,133 Punkten Abstand folgten die „Schietbüddels“ vom Reitstall Klingenburg auf dem zweiten Platz, Platz drei holten sich die „Westerdieker Youngstars“ vom Reitstall Andresen II.

Nach der Siegerehrung waren sich Veranstalter, Teilnehmer und Besucher einmal mehr einig: Die Kult-Veranstaltung ist für den gesamten Reitsport in der Region von großer Bedeutung – und hat auch einen erheblichen Anteil an den Erfolgen und der Identifikation mit der großen Reitsport-Familie Nordfrieslands.

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erstellt am 12.Nov.2015 | 07:15 Uhr

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