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SH-Liga : Freunde treffen sich im Friesenstadion

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Duell der Aufsteiger in die Schleswig-Holstein-Liga: Husumer SV empfängt heute den Tabellennachbarn TSV Schilksee.

shz.de von
erstellt am 19.Okt.2013 | 08:00 Uhr

Malte Köster ist 44, Mikica (Miki“) Mladenovic 51 Jahre alt. Beide trainieren einen Fußball-SH-Ligisten und kennen sich schon lange – in den 90-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts waren sie für den damaligen Oberligisten TSV Nord Harrislee am Ball. „Malte war damals noch ein junger Spieler. Ein netter Kerl – und ein guter Kämpfer“, so Mladenovic über Köster. „Er ist vom VfB Lübeck zu uns gekommen. Ein guter Fußballer und für uns damals wirklich eine ,große Nummer’“, erinnert sich Köster an Mladenovic.

Heute gibt’s im Husumer Friesenstadion ein Wiedersehen. Kösters Husumer SV trifft um 14 Uhr auf den von Mladenovic betreuten TSV Schilksee. Beide Teams stiegen im Sommer als souveräne Verbandsliga-Meister auf und beide sind im Gleichschritt in die SH-Liga gestartet. Drei Siege, je fünf Unentschieden und Niederlagen – Schilksee ist Elfter, Husum Zwölfter. Und beide Trainer wissen noch nicht viel über den heutigen Gegner. „Husum habe ich noch nicht beobachtet“, sagt Mladenovic, und Köster bezeichnet den TSV Schilksee als „unbeschriebenes Blatt“. Mladenovic kennt Spieler wie Michael Petersen, Sebastian Kiesbye und Salam Halawani noch aus seiner Zeit als Coach des Heikendorfer SV, wo er bis zum Sommer drei Jahre lang arbeitete.

Husum holte aus den vergangenen beiden Spielen vier Punkte und blieb ohne Gegentor, Schilksee spielte zuletzt zwei Mal 1:1 (bei Holstein Kiel II und gegen den TSV Altenholz). „In beiden Spielen war mehr drin, aber wir haben es nicht zu Ende gespielt“, ärgert sich Mladenovic, der auf den verletzten Marcel Vones verzichten muss. „Wir haben in den Heimspielen gezeigt, dass wir unseren Gegnern das Leben schwer machen können“, sagt Köster, der wieder auf Finn Hübner, Christian Herpel und Jonas Cordts zurückgreifen kann. Er wünscht sich eine ähnlich effektive Vorstellung wie beim 4:0 gegen Hagen Ahrensburg – und auch Glück wie beim 0:0 in Eichede, als die Gastgeber gute Chancen im zweiten Durchgang nicht nutzen konnten. Das 0:0 kostete Eichedes Coach Gerd Dreller übrigens den Job.

Köster und Mladenovic haben den Kontakt nie verloren, haben sich mit ihren jeweiligen Mannschaften schon öfter in Vorbereitungsspielen gegenüber gestanden. Heute geht’s erstmals um Punkte. Vor und nach dem Spiel werden sich die Trainer sicherlich die Hand schütteln und gemeinsam in Erinnerungen schwelgen, doch im Mittelpunkt stehen die 90 Minuten Fußball. „Das wird wieder eine richtig schwere Aufgabe“, weiß Köster.

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