"Fitness-Orden" in neuem Gewand

Ausgezeichnet: LSV-Vizepräsident Heinz Jacobsen (re.) und der Sportabzeichen-Beauftragte Jens Hartwig (Zweiter von links) ehrten Hans-Hermann Carstensen aus Haselund (Zahl35), Martha Carstensen aus Haselund (Zahl 35), Ingeborg Baehr aus Husum, Holger Herbst aus Leck und Sieglinde Henningsen aus Husum  (alle Zahl 40/v.li.). Foto: schwarz
Ausgezeichnet: LSV-Vizepräsident Heinz Jacobsen (re.) und der Sportabzeichen-Beauftragte Jens Hartwig (Zweiter von links) ehrten Hans-Hermann Carstensen aus Haselund (Zahl35), Martha Carstensen aus Haselund (Zahl 35), Ingeborg Baehr aus Husum, Holger Herbst aus Leck und Sieglinde Henningsen aus Husum (alle Zahl 40/v.li.). Foto: schwarz

Ehrungsveranstaltung des Landessportverbandes in Kiel: 2012 mehr als 25 000 Absolventen

shz.de von
07. Mai 2013, 03:59 Uhr

kiel | 86 Frauen und Männer aus Schleswig-Holstein, die das Deutsche Sportabzeichen bereits mindestens 35 Mal erlangt haben, standen im Kieler Haus des Sports im Mittelpunkt. Der Landessportverband (LSV) hatte zur Ehrungsveranstaltung eingeladen.

"Das Deutsche Sportabzeichen ist das einzige staatliche Ehrenzeichen weltweit, das für sportliche Leistungsfähigkeit und überdurchschnittliche Fitness verliehen wird und Ordenscharakter hat. Es genießt nach wie vor eine große Akzeptanz in der Bevölkerung", betonte LSV-Vizepräsident Heinz Jacobsen.

Der älteste "Deutsche Fitnessorden" außerhalb des Wettkampfsports feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag - und in Schleswig-Holstein ist die Begeisterung für die sportliche Herausforderung nach wie vor bemerkenswert: 25 436 Sportabzeichen wurden im nördlichsten Bundesland im vergangenen Jahr abgenommen.

Kernsportarten waren dabei unverändert Leichtathletik, Schwimmen und Turnen. 180 Erwerberinnen und Erwerber legten 2012 das Sportabzeichen mit der Zahl 35 und mehr ab, darunter auch Sportfreunde aus Nordfriesland.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat das Sportabzeichen zum Jubiläum einer grundlegenden Überarbeitung unterzogen und will ihm mit den zahlreichen Neuerungen einen noch eindeutigeren und unverwechselbareren Charakter geben. Der Sportorden soll so auch für neue Zielgruppen attraktiv und zukunftsfähig sein.

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