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beginn der “Heimspiel-Wochen“ : Erstes von drei Endspielen um den Klassenerhalt

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Jetzt helfen nur noch Siege, um die Klasse zu halten: SH-Ligist Husumer SV empfängt am Sonnabend den NTSV Strand 08 im Friesenstadion. Es ist das erste von drei Heimspielen in Serie für die Mannschaft von Trainer Malte Köster.

shz.de von
erstellt am 09.Mai.2014 | 06:30 Uhr

270 Minuten plus Nachspielzeit noch – dann steht fest, wohin die Reise geht. Schaffen die Fußballer der Husumer SV den Klassenerhalt in der SH-Liga oder bestätigen sie ihren Ruf als Fahrstuhl-Mannschaft, die im Jahr nach dem Aufstieg wieder runter muss in die Verbandsliga?

Derzeit belegen die Nordfriesen den ersten Abstiegsplatz, haben fünf Punkte Rückstand auf den FC Dornbreite Lübeck und die schlechtere Tordifferenz. Vorteil: Husum kann die letzten drei Saisonspiele allesamt im heimischen Friesenstadion bestreiten. Am Sonnabend (14 Uhr) kommt der NTSV Strand 08 von der Ost- an die Nordsee, es folgen die Partien gegen Dornbreite (derzeit 14.) und den in der Rückrunde schwächelnden Preetzer TSV.

„Strand ist für mich der schwerste Gegner“, sagt Trainer Malte Köster. Die Timmendorfer warteten zuletzt mit einigen überraschenden Ergebnissen auf, gewannen unter anderem 2:1 bei Holstein Kiel II und zuletzt 3:1 gegen den TSV Altenholz. Auswärts hat Strand (drei Siege) bislang noch keine Bäume ausgerissen, ist mit 40 Punkten aber definitiv gerettet.

Das Hinspiel verloren die Nordfriesen 1:2, ließen dabei einen Elfmeter ungenutzt. „Wir brauchen Siege“, stellt Köster vor dem ersten von drei Abstiegs-Endspielen unmissverständlich klar. Davon hat der Aufsteiger recht wenig (sechs), nur Absteiger Heikendorf hat weniger Partien gewonnen. Keine andere SH-Liga-Mannschaft hat dagegen so viele Unentschieden aufzuweisen wie Husum (zwölf).

Das bislang letzte gab’s am vergangenen Wochenende beim TSV Schilksee (1:1). „Ich hatte eigentlich kein gutes Gefühl vorher – aber es hat sich wieder einmal gezeigt, dass es derzeit schwer ist, gegen uns Tore zu erzielen“, sagt Köster, der mit der Einstellung seiner Spieler wie schon in der gesamten Rückrunde sehr zufrieden war. Nur die „Belohnung“ fehlte wieder einmal.

Nachdem die Personallage am vergangenen Wochenende äußerst angespannt war (Köster: „Wir hatten zwei Torhüter und mit Sascha Rettkowski nur einen Feldspieler auf der Bank“), sieht es für den Sonnabend besser aus. Fraglich ist noch der Einsatz von Torjäger Sebastian Kiesbye, der an einer Kapselverletzung laboriert und am Donnerstag mit dem Training aussetzen musste. „Das Sechs-Punkte-Spiel haben wir gegen den FC Dornbreite“, vermutet Köster. Mit neun Punkten aus den letzten drei Spielen hätte sein Team gute Chancen auf den Klassenerhalt. „Bei sieben Punkten würde es schon eng, da müssten wir auf die Ergebnisse der Konkurrenz schauen“, sagt der zum Saisonende ausscheidende Trainer der Nordfriesen.

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