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31:23 beim FC St. Pauli II : Endlich: Bredstedt feiert den ersten Auswärtssieg

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Zur Belohnung lud Trainer Thomas Bleicher seine Mannschaft auf eine Pizza ein. Im achten Anlauf hatten seine Bredstedter Handball-Frauen mit dem 31:23 (15:9) beim abstiegsbedrohten FC St. Pauli den ersten Auswärtssieg in der Oberliga gelandet.

Das Punktekonto steht jetzt bei 20:14 Zählern. „Ab jetzt können wir befreit aufspielen. Mit dem Abstieg werden wir nichts mehr zu tun bekommen“, freute sich der BTSV-Coach.

Die „Bredis“ beeindruckten in der Sporthalle an der Budapester Straße in Hamburg, in der Haftmittel verboten sind, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Torfrau Sarah Andresen, die in den letzten drei Begegnungen nicht zum Einsatz gekommen war, erwies sich dabei als sicherer Rückhalt. „Der Sieg über die HSG Jörl-Viöl hat uns einen richtigen Schub gegeben“, meinte Bleicher. „Seitdem ist richtig Zug drin. Alle haben gebissen und gekämpft“, lobte der Coach die Einstellung seiner Mannschaft, die erstmals in der laufenden Saison auch alle erkämpften Siebenmeter verwandelte, „was für uns erstaunlich ist“.

Nur in den ersten fünf Minuten war der FC, bei dem es seit einigen Wochen hinter den Kulissen heftig rumort (Unstimmigkeiten zwischen Trainer und Mannschaft), ein gleichwertiger Gegner. Danach setzte sich der Aufsteiger dank konsequenter Abwehrarbeit und konzentriertem Spiel im Angriff ab. Nach dem 2:2 ging es über 4:2 und 6:4 bis zum 8:6. Dann zogen die „Bredis“ mit einem energischen Zwischenspurt auf 14:7 davon. Dabei fiel das Fehlen von Ronja Lauf, Marieke Paulsen und Britta Hansen nicht weiter ins Gewicht. „Unser Umschaltspiel hat super geklappt. Damit haben wir den Grundstein zum Sieg gelegt“, analysierte Bleicher.

Auch nach dem Wechsel kontrollierte der Aufsteiger den Gegner nach Belieben. Beim 24:14 (42.) führten die Nordfriesen erstmals mit zehn Toren. Über 27:19 (50.) stand am Ende ein deutlicher 31:23-Erfolg, „weil alle heiß und motiviert waren“, meinte der BTSV-Coach anerkennend.

Bereits am Mittwoch (19.30 Uhr) muss Bredstedt wieder ran. Dann steht das Nachholspiel beim Tabellenvierten TSV Wattenbek auf dem Programm. Doch davor ist Thomas Bleicher nach drei Siegen in Folge nicht bange. „Die letzten Leistungen lassen auch für Wattenbek einiges erhoffen“, ist der Coach optimistisch.

Bredstedter TSV: Andresen, Lubrich (n.e.) – Paul (8), Schmidt (5), S. Köster (2), Christiansen (5/2), Jensen (2), Jochimsen (1), A. Köster (1), Görtzen (3/2), Klappstein (3), Hultzsch (1).

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erstellt am 15.Feb.2016 | 10:30 Uhr

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