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Nordfriesische Tischtennis-Spieler ersteigern Trikot : Ein Stück Timo Boll in Nordfriesland

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Chinesische Schriftzeichen, ein Autogramm drauf - Frank Germann und Sascha Franke haben bei einer Auktion für ein Hospiz in Nordrhein-Westfalen einen großen Fang gemacht und ein Original-Trikot von Timo Boll ersteigert.

Was mit einer Idee des begeisterten Tischtennis-Spielers Alexander Orthen in Nordrhein-Westfalen begann, endete nun in Nordfriesland. Alexander Orthen, aktiv bei der SV Germania Salchendorf im Siegerland, sammelte Trikots von Spitzenspielern der Tischtennis-Bundesliga. Da er als Fotograf häufig Partien aus der höchsten deutschen Spielklasse besuchte, kam schnell eine erkleckliche Anzahl zusammen.

Nach einem Besuch des Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe, das sich um unheilbar kranke Kinder, Jugendliche und deren Familien kümmert, kam ihm die Idee, diese Trikots über ein Online-Auktionshaus zu versteigern und den Ertrag dem Hospiz, das jährlich auf 1,2 Millionen Euro an Spendengeldern angewiesen ist, zukommen zu lassen. Über mehrere Monate bot er mehr als 30 zum Teil signierte Trikots an.

Als Höhepunkt dieser Aktion kam ein Shirt des wohl erfolgreichsten deutschen Tischtennisspielers aller Zeiten, Timo Boll, unter den Hammer. Timo Boll hatte es in der letzten Saison bei seinen Einsätzen in der chinesischen Super-League getragen. Frank Germann, Jugend- und Schülerwart des Tischtennis-Kreises Nordfriesland und Sascha Franke, langjähriger Langenhorner Landesligaspieler und seit Saisonbeginn beim MTV Leck „unter Vertrag“, erzielten den Zuschlag.

„Der Betrag, den ich bereit war einzusetzen, hätte nicht gereicht“, so Germann. Da aber auch Franke bereit war, eine nicht unerhebliche Summe zu investieren, taten sich beide zusammen und erhielten bei etwas mehr als 800 Euro den Zuschlag. „Bei den nächsten Jugend- und Schüler Turnieren werden wir es ausstellen“, so Germann weiter. „Boll ist ein sehr beliebter Spieler in China. Vielleicht erzielen wir in einigen Jahren beim Weiterverkauf dort einen Gewinn“. Aber zunächst soll das gute Stück in Nordfriesland bleiben. Das investierte Geld ist auf jeden Fall in sehr guten Händen – insgesamt kamen bei der Aktion für das Hospiz etwa 3300 Euro zusammen.

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