zur Navigation springen

32:28 gegen den TSV Ellerbek : Bredstedter Frauen verteidigen ihren Heimnimbus

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Serie hält: Die Handball-Frauen des Bredstedter TSV bleiben in eigener Halle ohne Niederlage. Gegen den TSV Ellerbek gelang vor 220 Zuschauern ein etwas mühsames 32:28 (13:14).

shz.de von
erstellt am 22.Feb.2016 | 11:00 Uhr

„Nicht schön, aber erfolgreich“, lautete das Resümee von Thomas Bleicher. Der Trainer der Handball-Frauen des Bredstedter TSV konnte sich daran erfreuen, dass die Siegesserie des Oberliga-Aufsteigers in eigener Halle mit einem 32:28 (13:14) gegen den TSV Ellerbek gehalten hat, räumte aber ein, dass diese Partie „nicht zu unseren Spitzenspielen gehört. Das war nichts für schwache Nerven“.

220 Zuschauer in der Harald-Nommensen-Halle machten gestern ordentlich Stimmung, doch auf dem Parkett kam das Bredstedter Team nur schwer in Fahrt. Nach einer 6:4-Führung mussten die Gastgeberinnen Ellerbek ziehen lassen und gerieten bis zur 20. Minute mit 8:12 in Rückstand. „Wir waren nicht bei der Sache und haben an die schlechte Leistung vom Mittwoch in Wattenbek angeknüpft“, meinte Bleicher, der Schwächen im Angriff ebenso wie in der Abwehr ausmachte. Insbesondere Ellerbeks Torjägerin Julia Steinberg (12/2) genoss zu viele Freiheiten, auch Melina Dahms (8) bekamen die „Bredis“ zunächst nicht in den Griff.

Bis zur Halbzeit hatte die Heimannschaft den Rückstand aber immerhin auf einen Treffer reduziert. In der Pause gab es einiges zu besprechen, vor allem im Hinblick auf die Deckung. Bleicher stellte von einer 5:1-Formation auf 6:0 um – und die Abwehr stand im zweiten Durchgang deutlich stabiler. Schon nach zehn Minuten hatten sich die Bredstedterinnen einen 22:19-Vorsprung erspielt, der fortan sicher verteidigt wurde.

Es war sogar noch mehr drin, doch unter dem Strich war die Wurfausbeute zu schwach: In 59 Angriffen kam Bredstedt nur zu 32 Toren. Bleicher blieb dennoch entspannt, denn als Tabellensechster mit 22:16 Punkten muss der Aufsteiger nichts mehr befürchten. „Wir sind durch. Auf den ersten Abstiegsplatz haben wir elf Punkte Vorsprung. Vielleicht wäre es heute besser gewesen, wenn wir etwas mehr unter Spannung gestanden hätten“, meinte der Trainer. Schon am kommenden Sonntag haben die Bredstedterinnen im nächsten Heimspiel gegen den ATSV Stockelsdorf die Gelegenheit, wieder zu glänzen.

Bredstedter TSV: Andresen, Lubrich (ab 31.) – Paul (2), Schmidt (3), S. Köster (6), Klusmeier (1), Christiansen (2/1), Jensen, Jochimsen (2), A. Köster (1), Görtzen (10/4), Klappstein (3), Hultzsch, Paulsen (2).

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert