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25:23 gegen den FC St. Pauli in der Handball-Oberliga der Frauen : Bredstedt dreht Spiel in der Schlussphase

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Hauptsache gewonnen. Doch nach einem 25:23 (10:13)-Sieg hatte es für die Handball-Frauen des Bredstedter TSV in der Oberligapartie gegen den FC St. Pauli lange nicht ausgesehen.

shz.de von
erstellt am 12.Okt.2015 | 06:15 Uhr

Die Gäste führten von der 15. bis zur 52. Minute und lagen auch noch in der 56. Minute mit 23:22 vorn. Doch in einem rasanten Schlussspurt zogen die „Bredis“ das Tempo noch einmal an, krempelten die Ärmel hoch und wehrten sich gegen die schon fast sichere Schlappe. Dass die Mannschaft von Trainer Thomas Bleicher in die Bredouille geraten war, hatte sie sich selbst zuzuschreiben. Während die Hanseatinnen konzentriert zur Sache gingen und sich nur wenig Fehler leisteten, machten die Gastgeberinnen deren zuhauf. Chancen wurden liegen gelassen, sichere Tormöglichkeiten verworfen und der Ball ein ums andere Mal durch fehlerhaftes Zuspiel verloren. Die Quittung war eine oftmalige Führung der Gäste mit drei und vier Toren. Und dabei wären diese Fehler sogar noch zweitrangig gewesen, weil die Nordfriesinnen fünf von elf Strafwürfen vergaben. Um die Siebenmeter zu verwandeln, versuchten sich gleich drei Schützinnen. Als Meike Schmidt jedoch zum 21:21 ausglich, ging ein Ruck durch die Mannschaft: 22:22, 22:23, 23:23 und 24:23. Dem FC St. Pauli unterliefen nun Fehler, die die „Bredis“ vorher gemacht hatten. Nach dem 25:23 ließen die Gastgeberinnen nichts mehr anbrennen, hielten die Hamburgerinnen unter Kontrolle und retteten sich in den Schlusspfiff. Trainer Bleicher war über die Leistung seiner Frauen nicht begeistert – aber befand: „Hauptsache gewonnen.“

Bredstedter TSV: Lubrich, Andresen, Jacobsen – Paul (4/2), Schmidt (6), Paulsen (2), Sina Köster (1), Christiansen (2/2), Hansen (2), Jensen (1), Jochimsen, Anna Köster (4), Görtzen (3/2) Hultzsch.

FC St. Pauli: Jung, Bartels – Münstermann (1), Parker (1), Höhne (2), Plath, Amann (5/1), Kargsmeier (6), Dahle, Müller (6/3), Poth (2), Schröder.

Siebenmeter: 11/6:4/4. – Zeitstrafen: 4:9.

Zuschauer: 120.

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