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35:30 Gegen den TSV Wattenbek : „Bredis“ stürzen den Spitzenreiter

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Handball-Frauen des Bredstedter TSV sorgen weiter für positive Schlagzeilen in der Oberliga. Die Mannschaft von Trainer Thomas Bleicher kam gegen Tabellenführer TSV Wattenbek zu einem 35:30 (16:15)-Erfolg.

shz.de von
erstellt am 21.Sep.2015 | 06:45 Uhr

Die Partie stand 55 Minuten auf des Messers Schneide.

Die „Bredis“ hatten erst in den letzten Minuten zu ihren kämpferischen Tugenden gefunden und beim Stande von 31:30 die Ärmel hoch gekrempelt, um dann den Gästen förmlich davon zu fliegen. In dieser Phase hatte das tolle Publikum großen Anteil an dem nicht so klar erwarteten Erfolg.

Von Beginn an war nicht auszumachen, wer zum Abpfiff die Nase vorn haben würde. Bis auf das 8:5 der Gastgeberinnen lag mal der eine, mal der andere um ein oder zwei Toren vorn, um danach wieder den Ausgleich hinzunehmen. Es war bis kurz vor Schluss eine Partie, die an den Nerven der Zuschauer zerrte, ein Spiel auf Augenhöhe und eines zweier gleichwertiger Mannschaften. Gleichwohl kamen alle Augenzeugen auf ihre Kosten, was die Spannung anging.

Doch es gab Unterschiede, die den Bredstedter Coach positiv stimmten. Während die Gäste auf Einzelaktionen setzen, präsentierte sich der BTSV als Mannschaft. Bei den Gästen dominierten Svenja Hollerbuhl, Janina Harms und vor allem Tanja Potratz (zusammen 20 Tore), während ihre Mitspielerinnen mehr oder weniger stark abfielen. Die „Bredis“ hingegen präsentierten sich ausgeglichen.

Bleicher hatte wenig Gefallen an seiner Abwehr. Auch Torfrau Andrea Lubrich zeigte nicht ihre gewohnte Leistung und war von ihren 23 Paraden im letzten Spiel weit entfernt. Doch die „Bredis“ glaubten 60 Minuten an sich und gaben nie auf. Als beste Spielerin „nominierte“ der Bredstedter Coach Stine Hlutzsch – nicht zuletzt auch wegen ihrer neun Tore. Zudem muss man den BTSV-„Küken“ zugute halten, dass sie über großes Entwicklungspotenzial verfügen. Trainer Bleicher hat noch viel Arbeit vor sich. Doch es ist Arbeit, die jedem Trainer nur Freude machen kann.

BTSV: Lubrich, Andresen – Schmidt (7), Lauf (4), Sina Köster (7), Hultzsch (9), Christiansen (4/2), Paulsen (1), Jensen (1) , Jochimsen, Anna Köster (1), Görtzen, Klappstein, Paul (1).

Wattenbek: Kaube, Cornehl – Potratz (10/8), Stegmann (2), Bregazzi (4), Harms (2), Schulz (1), Lietzau (1), Kühn, Schulz, Hollerbuhl (8), Klinke, Steinbeck (1), Bustorf (1).

Schiedsrichter: Hamrich/Surrow (Elmshorn).

Siebenmeter: 2/2:9/8. – Zeitstrafen: 3:5. – Zuschauer: 150.

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