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HSG Jörl-Viöl kommt nicht in Tritt : Auch das zweite Heimspiel verloren

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Handball-Frauen der HSG Jörl-Viöl kommen in der 3. Liga Nord noch nicht in Schwung. Im zweiten Heimspiel gab es gegen Aufsteiger TSV Wattenbek mit dem 26:27 (15:13) die zweite Heimniederlage.

shz.de von
erstellt am 04.Okt.2017 | 06:45 Uhr

So findet sich der Vizemeister der vergangenen Serie mit 2:4 Zählern überraschend im unteren Drittel der Tabelle wieder. „Uns hat der letzte Biss gefehlt“, monierte Co-Trainerin Johanna Martensen. „Wenn wir unsere Zuschauer bei Laune halten wollen, wird es langsam Zeit, dass wir auch in eigener Halle gewinnen.“ Das nächste Heimspiel steigt erst am 21. Oktober gegen den Frankfurter HC.

Der Vizemeister tat sich gegen einen diszipliniert aufspielenden Neuling schwer. So stand es nach 20 Minuten 10:10. Zwar zogen die Gastgeberinnen auf 15:11 (28.) davon, konnten diesen Vorsprung aber nicht mit in die Pause nehmen, weil Abwehr und Angriff in den letzten 90 Sekunden des ersten Durchgangs schon in den „Pausen-Schlaf“ gefallen waren. Das sollte sich in der zweiten Hälfte rächen. Wattenbek blieb bis in die „crunch time“ auf Tuchfühlung und setzte die HSG damit unter Stress. „Im Gegenstoß haben wir schlechte Pässe gespielt und waren in der Abwehr oft einen Schritt zu spät“, analysierte Martensen. So wurde aus einem 22:20 wieder ein 22:22 und aus einem 24:22 ebenso schnell ein 24:24. Endgültig um das Nervenkostüm der HSG war es geschehen, als der TSV sechs Minuten vor dem Ende zur 25:26-Führung traf. Katharina Hansen verwarf zwei Siebenmeter in Folge, und Kristin Bahde traf 34 Sekunden vor dem Ende zum 27:25 für den Aufsteiger. Das war die Entscheidung, das Anschlusstor von Rafaela Steffek nur noch Ergebniskosmetik.

HSG Jörl-Viöl: Paulsen, Kühl – Jessen, K. Hansen (6/2), Brück, Scholz, Schulz (4), Steffek (2), Behrendsen (6), Pahl (2), Köster (2), Dahm, Maier (4), Machau.

TSV Wattenbek: Kaube – Judycka (3), Potratz, Stegmann, Zittlau (4), Harms (7), Korlack (2), Zellmer (4), Lietzau, Bech (2), Bahde (3/1), Schenk, Pauli (2).

Schiedsrichter: Maike Behnke/Kimberly Seemann (Schleswig/Hamburg).

Zeistrafen: 3:4. – Siebenmeter: 5:2.

Zuschauer: 227.

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