aufsteiger feiert den vierten saisonsieg : 3:1 – Pflichtsieg im Abstiegskampf

Die Husumer SV schöpft nach dem verdienten Erfolg gegen den Tabellenletzten Heikendorfer SV wieder etwas Hoffnung. Sebastian Kiesbye, Daniel Hornburg und Dennis Petersen erzielen vor 187 Zuschauern die Tore.

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03. März 2014, 06:00 Uhr

Pflicht erfüllt, Punkte eingefahren: Mit dem 3:1 (1:0) gegen den Heikendorfer SV wahrte die Husumer SV ihre Chance auf den Klassenerhalt in der Schleswig-Holstein-Liga, während für die Gäste nach der neuerlichen Niederlage die Lichter ausgehen. Es war kein großes Fußballspiel, was vor 187 Zuschauern im Friesenstadion über die Bühne ging, aber das war angesichts der Tabellensituation auch nicht zu erwarten – Abstiegskampf eben, schließlich traf der Tabellen-17. auf den 18.

Die Gastgeber, nach der 0:8-Derbypleite in Heide unter Druck, hatten die ersten Gelegenheiten. Torjäger Sebastian Kiesbye traf den Ball nach vier Minuten nicht richtig, 60 Sekunden später wurde ein Kopfball des aufgerückten Innenverteidigers Bosse Wullenweber nach Freistoß von Marco Nagel von der Linie gekratzt. Der starke Nagel setzte nach 22 Minuten einen weiteren Freistoß rechts am Heikendorfer Tor vorbei.
Ein Standard brachte auch die erste Chance für die Gäste: Thomas Borreck prüfte Husums Finn Hübner mit einem Freistoß (24.), der Keeper klärte zur Ecke. Ansonsten hielten sich die Offensiv-Bemühungen des Tabellenletzten in Grenzen.

Husum war bemüht, aber wenig durchschlagskräftig – bis zur 40. Minute. Daniel Hornburg konnte unbedrängt von der rechten Seite flanken, der Ball flog quer durch den Strafraum. Sebastian Kiesbye nahm ihn volley und ließ David Krause im Tor keine Abwehrchance – 1:0. „So ein Tor darf nicht fallen, der Ball ist so lange in der Luft“, schimpfte Heikendorfs Coach Patrik Borger. Ähnlich fiel das 2:0 kurz nach Wiederbeginn. Wieder eine hohe Flanke (diesmal von Jonas Cordts), wieder war Heikendorfs Abwehr überhaupt nicht im Bilde. Kiesbye scheiterte mit seinem Kopfball noch an Krause, doch David Hornburg war im Nachsetzen erfolgreich (48.). Nagel (49.) und Kiesbye (56.) hätten frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen können. Ein harmloser Schuss von Samet Aydemir, den Hübner hielt (68.), war alles, was die Gäste zu bieten hatten.

Die Partie war entschieden, plätscherte jetzt dahin. Dem eingewechselten Dennis Petersen war es vorbehalten, neun Minuten vor dem Schlusspfiff des sehr guten Schiedsrichters Nils Klöhn (Meldorf) für den letzten Höhepunkt zu sorgen. Er erwischte den Ball optimal, sein Schuss schlug links oben im Winkel ein. Erst jetzt legte Heikdendorf etwas zu, bemühte sich zumindest um Torabschlüsse.

„Da haben wir die Bälle nur lang nach vorne geschlagen“, kritisierte Husums Coach Malte Köster, der aber auch Verständnis für seine Spieler hatte: „Das ist kein Platz, auf dem wir spielen, sondern eine Koppel.“ Das Husumer Ziel, ohne Gegentor zu bleiben, zerstörte der eingewechselte Leif Celik mit dem 1:3, einem abgefälschten Schuss (87.).

Husumer SV: Hübner, Hansen (55. Halawani), Wullenweber, Rettkowski, Wetzel (84. Lietzau) – Nagel, Lorenzen, Steglich, Hornburg (70. D. Petersen) – Cordts, Kiesbye.

Heikendorfer SV: Krause – Rex, Se. Aydemir, J. Wieland, Hoerhold – Trepca (66. Celik), von Levern, Borreck, Goeser (58. A. Wieland) – Sa. Aydemir, Obels.

Schiedsrichter: Klöhn (Meldorf), fehlerlos.

Zuschauer: 187.

Tore: 1:0 Kiesbye (40.), 2:0 Hornburg (48.), 3:0 D. Petersen (81.), 3:1 Celik (87.).

Beste Spieler: Nagel, Lorenzen, Hornburg/von Levern.

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