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aufsteiger mit gelungener heim-premiere : 28:27 – Bredstedter TSV setzt ein Zeichen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Wenn der SC Alstertal-Langenhorn zu den Top-Teams der Handball-Oberliga gehört, dann haben die Frauen des Bredstedter TSV schon mal ein Zeichen gesetzt. Das Team von Trainer Thomas Bleicher gewann glücklich, aber nicht unverdient mit 28:27 (13:14).

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erstellt am 07.Sep.2015 | 12:40 Uhr

Zu Beginn sah es beileibe nicht nach einem Erfolg der Gastgeberinnen aus, die 2:6 (10.) und 5:10 (20.) zurücklagen. Nach dem 8:14-Rückstand ging jedoch ein Ruck durch die Mannschaft. Sie setzte zur Aufholjagd an und kam zum Pausenpfiff auf ein Tor an die Gäste heran, die sich beeindruckt von der kämpferischen Leistung der körperlich unterlegenen „Bredis“ zeigten und in der 36. Minute das 14:14 hinnehmen mussten.

Das war auch der Auftakt zur einer Nerven zehrenden Fortsetzung, in der nun der BTSV den Ton angab und in der 55. Minute mit 26:22 führten. Die restliche Zeit geriet dank eines Aufbäumens der Hanseatinnen zum Herzschlagfinale. 26:23, 26:24 und 26:25 (58.): Für den BTSV wurde es eng. Ronja Lauf, sichere Siebenmeterschützin, und Meike Schmidt sicherten den hauchdünnen Vorsprung mit zwei Toren, dem die Gäste nur noch eins entgegen setzen konnten. Marieke Paulsen, nach langer Pause wieder in der Mannschaft, erwies sich als Gewinn. Für viel Verwirrung im Angriff der Gäste sorgte eine unermüdliche Sina Köster. Doch eindeutige Nummer eins in der BTSV-Mannschaft war Andrea Lubrich, die mit tollen Paraden zur Matchwinnerin avancierte.

Bredstedter TSV: Lubrich, Andresen (n.e.) – Schmidt (8/1), Lauf (8/6), Sina Köster (2), Christiansen, Paulsen (6), Jensen, Jochimsen, Anna Köster (1), Görtzen (1),Klappstein, Hultzsch (2).

SC Alstertal-Langenhorn: Langmann, Koch – Heesch (3/1), Johanna Miegel (1), Heider, Bahn (3), Fiering (4), Franziska Miegel (3), Bruhn (6/1), Bombe (1), Gottschalk (1), Cramer (3/2), Backenberg (2).

Schiedsrichter: Hunefeld/Grimm (Lübeck).

Siebenmeter: 8/7:6/4. – Zeitstrafen: 3:9.

Rote Karte: Johanna Miegel (nach der 3. Zeitstrafe).

Zuschauer: 80.

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