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Handball : Zufrieden trotz Niederlage

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Herzhorns Oberliga-Männer überzeugen zum Auftakt beim 28:29 bei dem Titelfavoriten SG WiFt.

Auftaktspiel verloren, aber dennoch ist man bei den Oberliga-Handballern des MTV Herzhorn zufrieden und begeistert. Denn die Blau-Gelben boten eine mehr als achtbare Leistung bei der SG Wittorf/Neumünster. Man unterlag dort nach herausragendem Kampf und einer überzeugenden Vorstellung denkbar knapp mit 28:29 (15:12), wobei die Schützlinge von Trainer Manfred Kuhnke lange Zeit die Partie bestimmten. Überragend auf Seiten der Herzhorner waren dabei Theo Boltzen, der nie zu stoppen war und sowohl als Schütze wie auch als Anspieler toll aufspielte sowie Ludger Lüders, der die Deckung zusammenhielt und zudem vorne am Kreis für Gefahr sorgte. „Wir haben ein tolles Spiel abgeliefert, wurden am Ende aber nicht belohnt“, so Betreuer Holger Fehlau.

Die Herzhorner hatten sich auf einen ganz starken Gegner eingestellt und die Hausherren lieferten: Schnell gingen sie mit 2:0 in Führung, stießen jedoch auf erhebliche Gegenwehr, denn die Blau-Gelben drehten das Spiel. Zweimal in Folge verkürzte Theo Boltzen und in der 9. Minute brachte Lutz Wamser sein Team mit dem 5:4 erstmals in Führung.

Und es folgte eine starke Phase der Gäste. Mehmet Ataman zwischen den Pfosten hielt, was es zu halten gab und vorne agierten die Kuhnke-Schützlinge sehr druckvoll und fast fehlerfrei. Bis zur 12. setzten sie sich auf 7:4 ab und kurz vor der Pause bekamen auch die beiden Neuzugänge Sebastian Lipp und Malte Meisik ihren ersten Einsatz im Team und fügten sich gut ein. Zur Pause lagen die Herzhorner mit 15:12 in Führung.

Und nach dem Seitenwechsel kam es noch besser: Jannes Timm traf zum 17:12 und in der 38. Minute lagen die Gäste nach einem erneuten Treffer von Theo Boltzen sogar mit 20:14 vorne. Doch im Anschluss zeigte Neumünster, warum man zu den Favoriten gehört. Die Gastgeber nahmen Theo Boltzen in kurze Deckung und sorgten damit für Verwirrung bei ihren Gegnern. Und nun waren sie es, die fehlerfrei agierten. Tor um Tor kamen sie heran und glichen zum 21:21 (45.) aus. Danach nutzten sie eine doppelte Zeitstrafe gegen ihre Gäste, um nach langer Zeit mal wieder in Führung zu gehen: In der 48. Minute stand es 24:21 und so Holger Fehlau: „Wir befürchteten Schlimmstes.“ Doch die Blau-Gelben zeigten eine tolle Moral und kämpften. Obwohl sie in der Schlussphase oft in Unterzahl spielen mussten, kamen sie wieder heran und ab der 53. Minute beim Rückstand von 25:26 ging es Tor um Tor. Auch in der 58. Minute (27:28) war noch alles drin, doch es schlichen sich einige Fehler ein und so vergaben die MTVer klare Chancen, unter anderem einen Tempogegenstoß. Am Ende unterlagen sie nach tollem Kampf mit 28:29, unterstrichen aber, dass sie nicht zu unterschätzen sind.

MTV Herzhorn: Mehmet Atamann, Paul Holst – Nico Bielefeldt, Ludger Lüders 4, Lutz Wamser 3, Torben Voss 2, Lasse Janke, Sebastian Lipp, Johan Holst, Jannes Timm 8 (1), Iven Pfeiffers, Theo Boltzen 8, Birger Dittmer 1, Malte Meisik 2.

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