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Handball : Zu viele Chancen vergeben

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Herzhorner Oberliga-Handballer verlieren mit 22:26 bei der SG Hamburg Nord.

Da wäre sicher mehr drin gewesen: Die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn unterlagen bei der SG Hamburg Nord mit 22:26 (13:10). Dabei scheiterten sie an der eigen katastrophalen Chancenverwertung, aber auch an den beiden herausragenden Hamburger Keepern. „In den ersten 15 Minuten lief es noch wie geschnitten Brot“, so MTV-Betreuer Holger Fehlau. Doch danach verloren die Blau-Gelben den roten Faden und fanden ihn die gesamte Spielzeit auch nicht wieder. Dennoch zehrten sie lange von ihrem Torepolster und hatten bis kurz vor dem Abpfiff alle Chancen, aber bezeichnend für das gesamte Spiel vergaben sie zwei Gegenstöße und damit den erhofften Sieg.

Die Blau-Gelben begannen mit Paul Holst zwischen den Pfosten und einer sehr starken Deckung, die wie gewohnt mit Ludger Lüders und Lutz Wamser einen guten Mittelblock hatte. Und auch vorne lief es: Bis auf 8:3 setzten sie sich ab. Das erzielte Lars Wamser, der immer besser in Form kommt. Dann fanden die Gastgeber besser ins Spiel. Bereits Mitte der Halbzeit fing allerdings auch die Schwäche im Angriff bei den Blau-Gelben an. Torchance um Torchance wurde vergeben und wenngleich beide gegnerische Keeper herausragend hielten, war auch immer wieder ein wenig Leichtfertigkeit dabei. So verkürzten die Hausherren und lagen zu Pause lediglich noch mit 10:13 hinten, hatten allerdings deutlich Aufwind in den letzten Minuten bekommen.

Und die Herzhorner fanden auch nach dem Seitenwechsel nicht wieder zu ihrer starken Anfangsleistung zurück. Zwar stand die Abwehr nach wie vor gut. Doch Mehmet Atamann, der für den nachlassenden Paul Holst gekommen war, fand keine stabile Form. Da half auch die starke Abwehrleistung seiner Teamkollegen nicht mehr.

Hinzu kam die eklatante Abschlussschwäche im Angriff. Immer wieder wurden gute Möglichkeiten vergeben, von außen traf man gar nicht. Wenngleich Lutz Wämser im Rückraum stark agierte, lief es insgesamt nicht. So kam es, wie es kommen musste: In der 39. Minute glichen die Gastgeber zum 16:16 aus. Zwar traf Theo Boltzen zur erneuten Herzhorner Führung, doch die Hamburger bekamen zusehends Oberwasser. Nach dem 17:17 gingen sie in der 43. Minute erstmals in Führung und behaupteten diese auch.

Beide Teams boten sich nun einen engen Schlagabtausch und in ab der 53. Minute kam es zu den entscheidenden Szenen. Hamburg führte mit 23:22, doch die Schützlinge von Manfred Kuhnke hatten zweimal in Folge die Riesenmöglichkeit, über den Gegenstoß nicht nur auszugleichen, sondern sogar in Führung zu gehen. Doch beide Chancen vergaben sie. Statt das Blatt noch einmal zu wenden, gingen ihre Kontrahenten in der 57. Minute mit 24:22 und anschließend sogar mit 25:22 in Führung. Damit war die endgültige Entscheidung gefallen. Die verbleibende Zeit konnten die Herzhorner nicht mehr für sich nutzen und verloren am Ende auf Grund ihrer schwachen Chancenverwertung mit 22:26.


MTV Herzhorn: Mehmet Atamnn, Paul Holst, Tim Carstens, Mattes Olde, Ludger Lüders, Lutz Wämser 6, Torben Voß 3, Lasse Janke 1, Lars Wamser 1, Sebastian Lipp 4, Iven Pfeifers, Theo Boltzen 5, Malte Meisiek 2

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