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Tischtennis : Youngster mischt die Kreisliga auf

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Steinburger Talente: Der 14-jährige Malte Krohn hat sich bei der WSG Kellinghusen/Wrist hohe Ziele gesetzt.

Malte Krohn hat sich einiges vorgenommen. Der 14-Jährige Itzehoer will bei der WSG Kellinghusen/Wrist den Durchbruch im Tischtennis schaffen. Ziel ist es in absehbarer Zukunft einen Platz im Landesligateam zu erobern.

Als A-Schüler hat Malte Krohn in dieser Saison reichlich Erfahrungen im Herrenbereich gesammelt. In der dritten Mannschaft der WSG ist er jetzt die Nummer 1. „Wir sind Dritter in der Kreisliga und möchten den Aufstieg in die Bezirksklasse schaffen“, sagt Krohn. Mit seiner 14:2-Bilanz hat er alles für dieses Ziel getan. Seine älteren Mitspieler freuen sich über die Leistungen ihres Youngsters, von dem sie auch gern mal selbst gecoacht werden. „Es ist eine interessante Erfahrung mit und gegen Erwachsene zu spielen. Ich habe mich als einziger Schüler in der Kreisliga gut behauptet“, erzählt der Nachwuchsspieler. In der 2. Bezirksliga hat das TT-Talent auch bereits bei der WSG-Zweiten ausgeholfen und sogar Landesligaluft bei der Ersten hat er schon geschnuppert. Während die Bilanz in der 2. Bezirksliga positiv ist, musste Malte Krohn in der Landesliga noch Lehrgeld zahlen. Drei Einzel gingen verloren, eins davon aber nur ganz knapp. „Immerhin habe ich aber mit Lorenz von Rosenberg einen Doppelsieg gefeiert“, so Krohn.

Jugendwart Andreas Wagner hatte den Nachwuchsspieler bereits länger im Visier, holte ihn zu Saisonbeginn nach Kellinghusen und will ihn nun behutsam aufbauen. Malte Krohn hofft im nächsten Jahr in der 2. Herrenmannschaft der WSG spielen zu können. „Diese kämpfen momentan um den Aufstieg in die 1. Bezirksliga. „Ich bin überzeugt, dass die Jungs das schaffen werden.“ Das Fernziel für Krohn wäre ein Platz in der ersten Herrenmannschaft. „Das wäre mein Traum, darauf arbeite ich hin“, sagt er selbstbewusst.

Trotz der Einsätze im Herrenbereich ist Malte Krohn aber natürlich auch noch bei den Schülern A aktiv. Jüngst erspielte er sich bei den Landesmeisterschaften den dritten Platz im Doppel. Im Einzel schaffte er es immerhin ins Viertelfinale. Vor der LM hatte der Nachwuchsspieler mit großem Ehrgeiz Sonderschichten eingelegt. „Ich habe vier- bis fünfmal die Woche trainiert, was sich ausgezahlt hat.“ Auf Bezirksebene war Krohn noch Dritter, die beiden vor ihm platzierten Pinneberger ließ er jedoch bei der Landesmeisterschaft hinter sich. „Viel zu verdanken habe ich dabei dem gesamten Team der WSG und vor allem Trainer Jan Cyrullies, der mich im Training immer wieder besonders fordert.“ Aber auch von der polnischen Spitzenspielerin der Oberliga-Damen Katarzyna Sabat-Kamyk habe er einiges gelernt. „Ohne diese starke Unterstützung wäre ich nicht so weit gekommen.“

Neben dem Tischtennis spielt Malte Krohn auch noch Fußball. Damit habe er als Vierjähriger angefangen. Ich bin mit meinem Bruder Michel mitgegangen und wurde beim ISV im Sturm aufgestellt.“ Mittlerweile spiele er aber bei C-Jugend von Sportfreunde Itzehoe in der Abwehr. „Tischtennis geht zwar vor, aber Fußball macht auch viel Spaß und ist gut für meine Kondition.“

Mit sieben Jahren begann für Malte Krohn die Tischtennis-Karriere, damals bei Gut–Heil Itzehoe. Als Gewinner der Mini-Meisterschaften in der Fehrs-Schule und später des Kreisentscheides in Hohenaspe war der Weg zum Verein vorprogrammiert. Nach vier Jahren in Itzehoe habe es jedoch leider keine passende Perspektive im Jugendbereich für ihn beim SC Itzehoe gegeben und deshalb sei er zu Blau-Weiß Wittorf nach Neumünster gewechselt. Dort spielte er erfolgreich in der Schüler-Bezirksliga mit und machte mit 13 seine ersten Erfahrungen im Herrenbereich. „Leider waren dort die Trainingsmöglichkeiten nicht optimal, so dass ich schon vorher zusätzlich bei der WSG mittrainieren durfte. Zudem stiegen im Sommer 2014 in Wittorf die 1. Herren ab.“ So wechselte Krohn schließlich ganz nach Kellinghusen. „Hier wurde ich sehr herzlich aufgenommen, habe bessere sportliche Voraussetzungen, eine tolle Teamgemeinschaft und die Fahrten sind auch wesentlich kürzer.“ Die Entscheidung zur WSG zu wechseln, sei ihm deshalb leicht gefallen.

Nun hofft er dort weitere Schritte nach vorn zu machen. Im Kreis steht er bereits mit ganz oben in seiner Altersklasse. Nun hofft er im nächsten Jahr die Pinneberger Dominanz auf Bezirksebene aufmischen zu können. „Bei der hervorragenden Unterstützung in Kellinghusen ist es keine Frage, dass ich mich noch weiter verbessern werde. Ich bin ehrgeizig und will noch viel erreichen. Mal sehen, was die Zukunft so bringt“, sagt Malte Krohn augenzwinkernd.  

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erstellt am 06.Feb.2015 | 04:59 Uhr

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