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Handball-Oberliga : Wurfquote bleibt großes Manko

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn verlieren gegen den Titelanwärter SG Wift deutlich mit 21:33.

Die schwache Chancenverwertung ist und bleibt das große Manko der Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn in dieser Saison. Zu Gast in Glückstadt war Titelanwärter SG Wift, dabei gab es mit 21:33 (8:12) eine deutliche Niederlage für die Schützlinge von Manfred Kuhnke.

Dabei wäre vielleicht sogar etwas drin gewesen für die Hausherren, denn sie begannen gut und hätten in der Anfangsphase durchaus Selbstvertrauen tanken können. Sie starteten mit einer Manndeckung gegen die starken Bennet Kretschmer und Yannik Stock und diese Maßnahme erwies sich als absolut richtig. Die Neumünsteraner gerieten damit unter Druck und taten sich sehr schwer, das richtige Gegenmittel zu finden.

Doch die Ballgewinne konnten die Gastgeber nicht nutzen. Erst im sechsten Angriff der Partie erzielten Torben Voß für den MTV das 1:0. Bis zu diesem Treffer hatte man bereits gute Möglichkeiten vergeben. Und diese katastrophale Chancenverwertung zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Herzhorner Spiel. Bennet Kretschmer glich schnell zum 1:1 aus, und von da an übernahmen die Gäste das Zepter. Sie gingen in Führung und setzten sich bis zur 24. Minute auf 11:6 ab. „Wir haben einfach unheimlich viel verschossen, und die SG ist dann gnadenlos Gegenstöße gelaufen“, so Betreuer Holger Fehlau. Er musste zusehen, wie seine Mannschaft bis zur Pause mit 8:12 ins Hintertreffen geriet. Ein Rückstand, der im Handball durchaus wettzumachen ist.

So begannen die Blau-Gelben nach der Halbzeit mit einer 6:0-Deckung, um aus dieser vielleicht Sicherheit für den Angriff zu schöpfen. Zwar stand die Abwehr, doch vorne lief es weiterhin nicht rund. Schnell zogen die Gäste auf und davon und lagen in der 42. Minute nahezu uneinholbar mit 23:12 in Führung. Damit war die Partie entschieden, denn die Hausherren fanden zu keiner Zeit ein wirksames Mittel, um die gegnerische Abwehr zu überwinden, nichts klappte im Angriff, und im Rückraum fehlte die Konstanz.

So kam es, wie es kommen musste: Wittorf traf und traf und siegte am Ende deutlich mit 33:21. Trainer Manfred Kuhnke steht nun vor der schweren Aufgabe, die Abschlussschwäche seiner Männer irgendwie in den Griff zu bekommen.

MTV Herzhorn: Mehmet Atamann, Paul Holst – Nico Bielefeldt 1, Mattes Olde, Ludger Lüders, Lutz Wamser 2, Torben Voß 3, Lars Wamser, Sebastian Lipp 2, Marten Most 2, Theo Boltzen 5, Birger Dittmer 2, Malte Meisiek 2, Hendrik Meyn 2.

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