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Wirkungsvolle Symbiose zwischen Wettbewerb und Freizeitspaß

vom

Interview mit dem Vorsitzenden des Kreisfußballverbandes Dithmarschen Gustav Haack zur Auftaktveranstaltung des Kreises in Brunsbüttel

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erstellt am 03.Aug.2013 | 05:59 Uhr

Brunsbüttel | Heute wird auf der Sportanlage an der Olof-Palme-Allee in Brunsbüttel der Startschuss für den Kreisfußball in Dithmarschen gegeben. Mit dabei auch Alemannia Wilster als Steinburger Vertreter in einer von zwei Kreisliga Partien. Über das Event sprachen wir mit Dithmarschens Vorsitzenden Gustav Haack.

Zum zweiten Mal findet in Brunsbüttel eine Saisoneröffnung speziell für den Kreis Dithmarschen statt. Wie sind Sie auf die Idee dazu gekommen?

"Mit neuen Ideen in die Zukunft". Die vielen Ergebnisse des 2. DFB-Amateurfußballkongresses waren der Auftakt für einen Prozess, der bis hinunter über die Landes- und Kreisverbände bis in die Vereine führen soll. Wir alle kommen künftig nicht mehr umhin, attraktive Fußballangebote um weitere sportliche und außersportliche Aktivitäten für alle Altersklassen zu ergänzen. Diese müssen Freude, soziale Kontakte, Fröhlichkeit insbesondere für alle Familienmitglieder und Freunde beinhalten. Insofern ist unsere Idee, eine Symbiose zwischen Wettbewerb und Freizeitspaß zu entwickeln und zu realisieren, simpel aber wirkungsvoll.

Diesmal wird die Veranstaltung auf alle Spielklassen ausgedehnt. Die Kreisliga ist sogar zweimal vertreten. Warum?

Der Kernidee des Events "Ein Fest für die Dithmarscher Fußballfamilie" soll damit inhaltlich Rechnung getragen werden. Nicht allein die Leistungsklassen, sondern alle Ebenen des Fußballs erhalten Gelegenheit, sich zu präsentieren. Mit der Einladung von Alemannia Wilster möchten wir unsere jahrzehntelange Verbundenheit mit dem KFV Steinburg und seinen Vereinen zum Ausdruck bringen. Letztlich haben wir uns entschlossen, zur Deckung unserer Finanzplanung eine weitere attraktive Kreisligabegegnung, die zusätzliche Fans ins Stadion bringen wird, mit aufzunehmen.

Es wird ein langer Tag bei diesem Mammutprogramm. Dafür ist eine Menge an Organisation gefragt. Die Fäden laufen bei Ihnen zusammen. Sie stehen also den ganzen Tag im Brennpunkt. Wie schafft man das?

Natürlich stellt ein Event dieser Größenordnung einen hohen Anspruch an Planung, Organisation und Durchführung. Das erfordert Managementerfahrung und die Delegation vieler Aufgaben mit Entscheidungskompetenzen an qualitativ gut ausgebildete und erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unser Team ist durchgehend so hervorragend besetzt, dass eine außergewöhnlich intensive Belastung nicht auf mich zukommen wird.

Brunsbüttel ist jetzt zum zweiten Mal Austragungsort der Saisoneröffnung. Soll sich die Veranstaltung hier etablieren oder sind auch andere Orte im Gespräch?

Das Stadion an der Olof-Palme-Allee eignet sich in allen Belangen hervorragend für die Ausrichtung von sportlichen Großveranstaltungen. Hinzu kommen die professionellen Wissens- und Erfahrungswerte des BSC-Funktionsteams für die Organisation solcher Events. In der Nachbereitung werden wir die Abläufe analysieren und für die kommende Saisoneröffnung 2014/15 weitere bzw. neue inhaltliche Elemente hinzufügen.Insofern ist es nicht ausgeschlossen, dass die Vergabe an alternative Austragungsorte opportun erscheint.

Zum Abschluss eine ganz andere Frage. Die beiden Kreisverbände Steinburg und Dithmarschen wollen fusionieren. Gibt es dazu schon Konkretes zu berichten?

Gewisse Ereignisse im Vorfeld unserer Kreistage 2013 waren nicht dazu angetan, die längst überfälligen Sondierungsgespräche aufzunehmen. Mit dem Vorsitzenden des KFV Steinburg, meinem Freund Werner Papist, habe ich ein diesbezügliches Treffen am zweiten Augustwochenende vereinbart mit dem Ziel, unsere Vorstellungen hinsichtlich des weiteren Procederes in Einklang zu bringen. Im Anschluss werden die Verhandlungen auf den unterschiedlichen Ebenen Fahrt aufnehmen. Dabei müssen wir unsere Vereine mit ins Boot nehmen. Es wird spannend werden.

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