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Interview : „Wir werden uns weiter verjüngen“

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Reimer von Leesen, Badmintonsportwart des SC Itzehoe, spricht über den Saisonstart in der Landesliga Nord und seine Abteilung.

shz.de von
erstellt am 26.Sep.2013 | 05:00 Uhr

In den meisten Badminton-Ligen wird seit dem vergangenen Wochenende bereits wieder um Punkte gekämpft. Am kommenden Sonntag geht auch der Sport-Club Itzehoe wieder mit einem Landesligateam an den Start. Zuvor sprach die Norddeutsche Rundschau mit Reimer von Leesen, der das Amt des Sportwartes in der Badmintonabteilung bekleidet und zugleich seit zwei Jahrzehnten in der ersten Mannschaft des SCI aufschlägt.

Herr von Leesen, die neue Badmintonsaison hat gerade begonnen. Geben Sie doch bitte einen kurzen Lagebericht zu Ihrer Sparte ab.

Die Abteilung besteht seit mehr als 33 Jahren und hat seit ihrer Gründung eine enorme Entwicklung vollzogen. Inzwischen können wir in vier Sporthallen – also in mehreren Stadtteilen – wöchentlich insgesamt 14 Stunden Jugend- und Erwachsenentraining anbieten. Besonders stolz sind wir darauf, dass neben den Aktiven, die regelmäßig an Punktrunden und Turnieren teilnehmen, auch eine sehr große Anzahl an Hobbyspielern unsere Angebote nutzen. Was die organisatorische Seite anbetrifft, sind wir zurzeit glücklicherweise breit aufgestellt, die anfallenden Aufgaben sind auf mehrere tatkräftige Schultern verteilt.

Konzentrieren wir uns auf den Wettkampfbereich: Wie viele Teams gehen ins Rennen?

Unsere 60 leistungsbezogenen Spieler/innen, die an Punktspielen, Meisterschaften und Ranglisten teilnehmen, sind auf drei Jugend- und drei Erwachsenenmannschaften verteilt. Wir sind dabei von der Kreis- bis zur Landesebene vertreten.“

Mit der Auswärtspartie am Sonntag in Schleswig startet auch das Landesligateam in die neue Saison. Wie sieht die aktuelle Mannschaft aus und welche Ziele hat sie sich gesetzt?

Wir spielen nun schon seit vielen Jahren in dieser Spielklasse und insbesondere in den beiden vergangenen Jahren konnten wir phasenweise ganz oben mithalten. Auch wenn wir in diesem Zeitabschnitt mit Mareike Groth, Gesa Carstens und Sebastian Köster bereits drei jüngere Akteure erfolgreich ins Team integrieren konnten, ist der Altersdurchschnitt immer noch zu hoch. Deshalb werden wir künftig weiteren hoffnungsvollen Nachwuchstalenten aus unserer eigenen Jugend Einsatzzeiten gönnen und langsam an das Niveau auf Landesebene heranführen. Dagmar Thams, Ines Weidt, Enno Triebe, Heiko Schulz, Frank Kossiski und ich vervollständigen die Mannschaft und werden dabei unsere gesammelten Erfahrungen an die Jüngeren weiter geben.

Dabei möchten wir aber behutsam vorgehen. Dennoch muss es unser Ziel sein, am Ende im oberen Tabellendrittel zu landen. Mit unseren fantastischen Zuschauern im Rücken sollte dieses auch möglich sein.

Welche Teams erwarten Sie ganz vorne?

Für mich sind die beiden Verbandsligaabsteiger aus Rendsburg und Schleswig die Favoriten, dahinter erwarte ich ein breites, sehr ausgeglichenes Mittelfeld, zu dem ich auch uns zähle.

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