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Handball-Landesliga der Frauen : „Wir haben uns selbst geschlagen“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Kremperheide/Münsterdorfs Trainer Jens Molkow unzufrieden nach Niederlage gegen Lütjenburg/Dannau

von
erstellt am 05.Nov.2014 | 05:00 Uhr

In der Handball-Landesliga Mitte der Frauen verlor die HSG Kremperheide/Münsterdorf erneut unglücklich – diesmal gegen den Vorjahresmeister SG Lütjenburg/Dannau in eigener Halle mit 25:28 (11:9). HSG-Trainer Jens Molkow: „Die Niederlage war absolut unnötig, denn am Ende haben wir uns selbst geschlagen, da wir uns nicht an die taktischen Vorgaben gehalten haben. Der erfahrene Gegner machte sich unsere eigene Taktik zu Nutzen und konterte uns in der zweiten Hälfte nach völlig überhasteten Torwürfen gnadenlos aus.“

In der ersten Halbzeit machte die HSG in der Abwehr ein ordentliches Spiel und die 5:1-Deckung stand gut; man ließ bis zur Halbzeit nur neun Gegentore zu und so führte man mit 11:9 zur Pause.

In der zweiten Halbzeit lag Kremperheide/Münsterdorf sogar mit 14:10 (35.) vorn, ehe sich ein großer Bruch ins HSG-Spiel einschlich. Man fing sage und schreibe 17 Gegentore in 25 Minuten ein. Besonders erschreckend war das schlechte Rückzugsverhalten der gesamten Mannschaft. Das wurde vom cleveren Gegner konsequent ausgenutzt. Auch im Angriff agierte die HSG phasenweise kopflos und gute Torwurfmöglichkeiten blieben ungenutzt. Die Gastgeberinnen vermissten die erfahre Jasmin Mogge, die wegen eines Bänderrisses ausfällt, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr schmerzlich.

HSG-Trainer Jens Molkow: „Der Kader ist einfach zu klein und qualitativ zu unausgeglichen, um 60 Minuten gegen Topteams der Landesliga mitzuhalten. Wir stecken ab sofort im Abstiegskampf. “ Nun gilt es, sich wieder etwas Luft zu verschaffen. Die nächsten Spiele gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte sollten die Steinburgerinnen deshalb möglichst erfolgreich gestalten. „Wir haben uns das selbst eingebrockt. Es wird sich zeigen, welchen Charakter unsere junge Mannschaft hat.“ Es sei im Training viel zu tun. Nur wer hart an sich arbeite, werde zurück in die Erfolgsspur kommen. „Dass die Mannschaft dies kann, hat sich bereits im Pokal gezeigt. Aber dies gilt es auch endlich mal in der Liga abzurufen”, appelliert Molkow an sein Team.

HSG Kremperheide/Münsterdorf: Wenkebach, Strüven – Mevert, Fock (2), Asmussen (1), Rusch (2), Christiansen, Wolf, Hinze (6), Eggers (14/5).

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