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Handball : Winter-Team wehrt sich wacker

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Herzhorns Oberliga-Frauen unterliegen Todesfelde mit 23:30.

Die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn hatten in eigener Halle gegen die SG Todesfelde/Leezen mit 23:30 (11:15) trotz starker Leistung das Nachsehen. „Ich bin mit der Leistung meiner Frauen rundum zufrieden. Sie haben alles umgesetzt, was wir trainiert haben und zeigten eine deutliche Steigerung zur letzten Woche. Am Ende fehlten uns leider die Kräfte. Nicht zufrieden bin ich allerdings mit der Leistung der Unparteiischen. Sie haben uns klar benachteiligt“, so Trainer Olaf Winter nach dem Spiel.

Der Coach musste in dieser Begegnung auf Verena Wagner und Sarah Baudzus verzichten, und so war die ohnehin knappe Personaldecke weiter ausgedünnt. Doch dies machten die MTV-Frauen mit einer tollen kämpferischen Einstellung wett und hielten lange Zeit hervorragend mit. Bis zum 5:5 (12.) ging es Tor um Tor mit wechselnden Führungen, und erst danach gelang es den Gästen, sich bis zur 17. Minute auf 10:8 minimal abzusetzen. Insbesondere Annkristin Schmidt wusste ihren Coach zu überzeugen. Sie übernahm viel Verantwortung im Rückraum und belohnte sich am Ende für ihre starke Leistung mit fünf Treffern. Dennoch gerieten die Blau-Gelben bis zur Pause mit 11:15 in Rückstand.

Hiervon zeigten sie sich jedoch gänzlich unbeeindruckt. Mit einer starken kämpferischen Geschlossenheit nahm sich die Mannschaft nach dem Wiederanpfiff ein Herz. In der 39. Minute verkürzte Lina Hinze auf 15:16 und die Partie war wieder offen. Dabei profitierte der MTV sie von der Umstellung im Angriff: Man agierte nun mit zwei Kreisläuferinnen und damit hatten ihre Gegnerinnen erhebliche Probleme. Beim Stande von 15:16 hatte man daher durchaus den Eindruck, die Partie könnte zu Gunsten der Blau-Gelben kippen, doch dazu kam es nicht. Innerhalb von zwei Minuten zog Todesfelde auf 18:15 davon.

Auch von diesem Rückstand zeigten sich die Herzhornerinnen unbeeindruckt und kamen durch Maike Langenberg zum 18:19 (43.) erneut heran. Doch wiederum gelang die Wende nicht, und langsam aber sicher zeigte sich ein Kräfteverschleiß von der Aufholjagd. In der Schlussphase waren dann eindeutig die Gäste spielbestimmend. Mit all ihrer Routine und dem schnelleren Spiel setzten sie sich in der 51. Minute auf 24:19 ab und hatten damit eine Vorentscheidung herbei geführt. Diesem Rückstand hatten die Winter-Schützlinge nichts mehr entgegen zu setzen und unterlagen am Ende klar mit 23:30.

Für die Partie am Dienstag (ab 17 Uhr) beim Bredstedter TSV sieht der Coach seine Mannschaft jedoch gut gewappnet und hofft, mit einer ähnlich starken Leistung zwei Auswärtspunkte einzufahren.

MTV Herzhorn: Mareike Struck – Annkristin Schmidt 5, Yana Hesse 1, Elina Hesse, Maike Langenberg 4, Mona Beck, Mareike Hoffmann 2, Sarah Winkowski 2, Svenja Mewert, Lina Hinze 6, Jule Hinze 3

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