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Interview mit dem neuen Alemannia-Coach Ulf Wesemann : Wilster mit viel Optimismus gegen RWK

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Trainer peilt im Steinburger Verbandsliga-Derby einen Punktedreier an

von
erstellt am 09.Aug.2014 | 05:00 Uhr

An diesem Wochenende startet nun auch die Fußball-Verbandsliga Süd-West in die neue Saison. Aufsteiger Alemannia Wilster trifft am Sonntag um 16 Uhr im Wilstermarsch-Stadion in einem Steinburger Derby auf Rot-Weiß Kiebitzreihe. Der Gastgeber geht mit großem Optimismus in diese Aufgabe. Das Team des neuen Liga-Trainers Ulf Wesemann strebt ganz klar den ersten Dreier an. Daran lässt Ulf Wesemann im Interview mit unserem Mitarbeiter Gunther Schöniger keine Zweifel. Der 43-jährige Teamchef blickt auf eine sehr gut verlaufene Vorbereitungsphase zurück und setzt für die Zukunft auf hoffnungsvolle Nachwuchstalente, die für frischen Wind im Team des SVA sorgen sollen.

Hallo Herr Wesemann, Sie sind mit der Mannschaft jetzt gut einen Monat im Training. Wie ist die Vorbereitung gelaufen?

Von den Ergebnissen her sehr gut. Wir hätten allerdings gerne noch einen stärkeren Gegner gehabt, aber der Heider SV II ist uns wegen Mannschaftsschwierigkeiten kurzfristig abgesprungen. Mit den Resultaten im Pokal bin ich auch sehr zufrieden. Die Aufgaben in Hohenaspe und Vaale haben wir souverän gelöst, sind dann sehr, sehr unglücklich im Elfmeterschießen gegen Reher/Puls ausgeschieden. Da waren wir über 90 Minuten gleichwertig. Auch was die Beteiligung im Training anbelangt, bin ich sehr zufrieden.

Auf welchen Positionen wird sich das Team im Vergleich zur Vorsaison verändern?

Es wird sich im Mittelfeld und in der Offensive einiges tun. Wir haben sehr gute A-Jugendliche dazu bekommen, die ganz großes Potenzial haben. Die Mittelfeldspieler Malte Storbeck und Christopher Labandt, die auf der Sechserposition beheimatet sind, machen das ganz hervorragend mit der Spieleröffnung. Vorne in der Offensive ist es Janek Reese, der in der Vorbereitung seine Qualitäten angedeutet hat. Da er die Vorbereitung allerdings nicht komplett mitgemacht hat, wird er im ersten Spiel noch nicht so zum Zuge kommen, aber von ihm verspreche ich mir sehr viel.

Mit welchen Erwartungen starten Sie in die Saison?

Wir wollen versuchen, dass wir eine sorgenfreie Serie spielen und nicht in große Nöte geraten. Wenn wir einen guten Start hinlegen, denke ich, dass wir uns in der Verbandsliga behaupten können.

Mit der zweiten Mannschaft in der Kreisliga haben Sie einen guten Unterbau. Bei einem guten Miteinander lassen sich durch diese Konstellation doch wertvolle Vorteile ziehen, nicht wahr?

Ja, definitiv. Da das ja meine alte Mannschaft ist und die Spieler das auch mittragen, werden wir uns gegenseitig unterstützen. Wir wollen für beide Mannschaften das Optimum herausholen. Wir wollen uns als Einheit darstellen. Unterstützung wird in beide Richtungen problemlos erfolgen.

Am Sonntag kommt es zum Auftakt der neuen Saison zum Derby gegen RWK. Eine lösbare Aufgabe?

Ja, unser Ziel soll schon sein, im ersten Heimspiel drei Punkte zu holen. Kiebitzreihe hat in der Vorbereitung ja nicht so ganz überzeugen können, hat aber gegen den VfR Horst im Pokal nur knapp verloren. Wir sind gewarnt, aber das Ziel sind eindeutig drei Punkte.

RWK fängt mit vielen jungen Leuten im Grunde bei Null an. Da ist der SVA doch sicher von der Erfahrung schon sehr viel weiter – oder?

Unsere jungen Spieler kennen viele Nachwuchsleute aus Kiebitzreihe, weil sie in der Jugend in Pokalspielen bereits gegeneinander gespielt haben. Untereinander kennt man sich. Man weiß daher, dass man das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen darf. Erfahrung ist bei uns natürlich mehr vorhanden. Einige Spieler haben schon Verbandsliga gespielt. Von daher liegt dieser Vorteil bei uns.

Können Sie Ihre beste Elf ins Gefecht schicken?

Vom Prinzip her schon. Wir haben 15, 16 Spieler auf gleichem Niveau und wenn von diesem Kreis einer nicht dabei sein kann, wie Chris Thomas, der sich noch im Urlaub befindet, dann haben wir kein Problem gleichwertigen Ersatz zu finden.

Wagen Sie einen Tipp für den Ausgang des Spiels morgen?

Ich denke, dass wir 3:1 gewinnen werden.

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