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Speedway : „Wikinger“ rüsten sich für das Finale

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Vor den beiden letzten Läufen verpflichtet der MSC Brokstedt internationale Klasse.

von
erstellt am 02.Okt.2014 | 05:40 Uhr

Beim MSC Brokstedt e.V. im ADAC laufen die Vorbereitungen für die beiden Finalläufe in der Speedway-Bundesliga auf Hochtouren. „Seit 1997 warten wir auf die Chance, endlich wieder einmal den Titel nach Brokstedt zu holen.“ MSC-Pressesprecher Michael Schubert spricht aus, was die sportliche Führung des „Bundesliga-Dinos“ - immerhin ist der MSC seit seiner Gründung vor 31 Jahren ununterbrochen im Speedway-Oberhaus der Republik vertreten – denkt und hofft. In der Tat lief es für die Schleswig-Holsteiner in dieser Saison nahezu perfekt. Schubert: „Wir hatten bei der Zusammenstellung unserer Mannschaft ein glückliches Händchen und haben uns als Tabellenführer nach der Vorrunde für die beiden entscheidenden Rennen qualifiziert. Jetzt gilt es die richtigen Entscheidungen zu treffen, um am Ende die Früchte unserer Arbeit zu ernten.“

Der Auftakt im Wettbewerb um den Titel des Deutschen Mannschaftsmeister findet am 3. Oktober (Start 14 Uhr) in Landshut statt, wenn sich die „Wikinger“ aus Brokstedt als Gast im Auswärtsrennen beim amtierenden Meister AC Landshut zum Schlagabtausch stellen müssen. Neben der Stammbesetzung um Mannschaftskapitän Tobias Kroner, dem Brokstedter „Dauerbrenner“ Matthias Kröger und dem amtierenden Deutschen Speedway-Einzelmeister Kai Huckenbeck, setzen die Verantwortlichen aus Brokstedt auf internationale Klasse. Teammanagerin Sabrina Harmsverpflichtete mit dem Dänen Peter Kildemand und dem Australier Jason Doyel zwei absolute Top-Fahrer.

Maßgeblich an der Zusammenstellung der Mannschaft war MSC-Kapitän Tobi Kroner beteiligt. „Wir haben uns beraten, sämtliche Möglichkeiten besprochen und natürlich die Wünsche des Teams berücksichtigt. Letztlich wollen wir gemeinsam die gestellten Aufgaben angehen – die menschlichen Komponente bei der Zusammenstellung der Mannschaft spielt dabei ein ganz entscheidende Rollen.“ Pressesprecher Schubert gibt sich vor den beiden Finalläufen gewohnt optimistisch und hofft auf eine günstige Punktekonstellation nach dem Rennen in Landshut. Schubert: „Es bleibt nach dem ersten Rennen kaum Zeit, denn bereits zwei Tage später findet das zweite Rennen bei uns zu Hause auf dem Holsteinring statt.“

Geht es nach den Verantwortlichen beim MSC soll am 5. Oktober vor heimischem Publikum der berühmte „Sack zu gemacht werden“. Neben Kildemand und den drei deutschen Vertretern könnte statt Jason Doyle dann allerdings auch Joonas Kylmäkorpi die MSC-Farben vertreten. Immerhin gehört der Finne seit vielen Jahren zur Broksteder Equipe und hat großen Anteil an der sportlichen Entwicklung im Verein. Schubert: „Viel wird vom Abschneiden unserer Mannschaft in Landshut abhängen.“

Final-Rückkampf 5. Oktober Holsteinring Brokstedt: Rahmenprogramm ab 10 Uhr, Start ab 14 Uhr. Eintritt: 15 Euro (ermäßigt 10 Euro), Kinder bis 12 Jahre frei. Kostenlose Parkplätze sind rund um den Holsteinring ausreichend vorhanden.

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