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Speedway : Wikinger in Wittstock nicht zu schlagen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Huckenbeck, Kroner und Fienhage überzeugen beim internationalen Paarfahren / Ostermontag erstes Bundesliga-Rennen in Landshut

von
erstellt am 13.Apr.2017 | 18:00 Uhr

Es war der Tag der Bundesliga-Akteure des MSC Brokstedt. Zum Auftaktrennen 2017 auf dem Heidering in Wittstock (Brandenburg) sorgte die gesamte Elite“ des deutschen Speedway-Sports für die Begeisterung bei den Fans. In einem internationalen Paarfahren sahen die rund 1000 Zuschauer zum Teil spektakulären Motorsport. Bereits nach dem ersten Durchgang meldete das Duo Tobias Kroner und Lukas Fienhage, beide feste Größen in der Bundesliga-Mannschaft des MSC aus Brokstedt, den Anspruch auf den Gesamtgewinn an. Routiniert wurden die Gegner kontrolliert und zum Teil deutlich in Schranken gewiesen. „Zunächst lief es bei mir nicht ganz so gut doch am Ende war auch ich mit unserer Leistung sehr zufrieden“, so Brokstedts Mannschaftskapitän Tobias Kroner. In der Tat war der Sieg im Gesamtklassement für Kroner Balsam auf die Seele, hatte er doch in seinen ersten beiden Rennen der Saison eher enttäuscht. Brokstedts „Youngster“, der 17-jährige Lukas Fienhage, unterstrich zudem einmal mehr das er vor seiner dritten Bundesliga-Saison bereits zu den ganz Großen der Szene zählt.

Die stärkste Einzelleistung zeigte in Wittstock indes Kai Huckenbeck, der dritte „Wikinger“ im Bund. Mit sieben Siegen in sieben Läufen sicherte sich Huckenbeck ein lupenreines Maximum und verlor danach lediglich das Stechen um den dritten Platz gegen den Dänen Mads Hansen. Trotzdem zeigte sich Huckenbeck mit dem dritten Platz im Paarfahren absolut zufrieden. „Es läuft bereits in dieser frühen Phase der Saison sehr gut für mich. So kann es weitergehen.“

Nicht als Gegner, sondern als Team gehen die drei Stahlschuhartisten am Ostermontag gemeinsam an den Start. Zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison tritt der MSC Brokstedt beim amtierenden deutschen Mannschaftsmeister, AC Landshut an. Start im Stadion an der Ellermühle ist um 14 Uhr. Den Teamverantwortlichen beim MSC kommt die starke Vorstellung der eigenen Akteure vor diesem Bundesliga-Klassiker dabei ganz Recht. Trotzdem stapeln die Macher der „Wikinger“ tief. „Landshut ist ein ganz harter Brocken. Um dort zu gewinnen bedarf es schon einiger Komponenten die alle zusammenkommen müssen.“ Sabrina Harms, Teammanagerin in Brokstedt, muss noch einige Hürden in Bezug auf die Mannschaftsaufstellung nehmen. Zwar steht mit Kroner, Huckenbeck und Fienhage das Gerüst der Mannschaft und mit Rune Holta konnte erneut ein international erfahrener Akteur verpflichtet werden, doch ist zumindest noch nicht ganz klar wer neben Nachwuchstalent Hannes Gast die zweite C-Fahrer-Position übernehmen wird.

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