Speedway-Bundesliga : Wikinger haben eine Rechnung offen

Brokstedts Mannschaftskapitän  Tobias Kroner (Mitte) will sein Team gegen Landshut zum Heimsieg führen.
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Brokstedts Mannschaftskapitän Tobias Kroner (Mitte) will sein Team gegen Landshut zum Heimsieg führen.

Brokstedt will in einer Woche gegen Landshut Heimvorteil nutzen

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14. Juni 2014, 05:00 Uhr

In der Speedway-Bundesliga empfangen die „Wikinger“ des MSC Brokstedt am Sonntag in einer Woche, 22. Juni, den deutschen Meister AC Landshut. Für das Spitzenduell hat sich das Team um Mannschaftskapitän Tobias Kroner viel vorgenommen, gilt es doch den Heimvorteil auf dem Holsteinring zu nutzen. Mit einem Sieg gegen die „Devils“ aus Bayern könnten die Schleswig-Holsteiner einen wichtigen Schritt in Richtung Finalläufe machen, sind nach dem Heimsieg gegen Wolfslake (53:37) doch alle Möglichkeiten gegeben.

Nebenbei gilt es für die Equipe um Teammanagerin Sabrina Harms zudem noch darum eine Rechnung mit den Gästen aus Landshut zu begleichen. Zum Saisonauftakt gab es am Ostersonnabend im Stadion „Ellermühle“ für die Mannschaft aus Brokstedt eine knappe Niederlage, die noch lange für Diskussion und Zündstoff sorgte. Damals gab es im letzten Lauf ein wahres Fotofinish zwischen dem Landshuter Martin Smolinski und dem MSC-Piloten Antonio Lindbäck bei dem nicht wenige Augenzeugen den Brokstedter vorne sahen. Da allerdings der Schiedsrichter zu Gunsten Smolinskis entschied, mussten sich die Norddeutschen letztlich mit einem Punkt in der Differenz geschlagen geben.

„Das war spannend bis zum Ende doch letztlich ärgerlich für uns. Mit Sicherheit wird es auch ein spannendes Duell in Brokstedt geben“, ist sich Brokstedts Pressesprecher Michael Schubert sicher. „Wir freuen uns Martin Smolinski zusammen mit dem Landshuter Team bei uns begrüßen zu dürfen.“ In der Tat ist Smolinski derzeit in Bahnsportkreisen in aller Munde, sorgt er doch durch seine Speedway-Grand-Prix-Teilnahme seit Wochen für überregionales Interesse.

In Brokstedt wissen die Verantwortlichen um die Stärken von Smolinski und Co und arbeiten selbst an einer schlagkräftigen Mannschaft. Neben Kapitän Kroner und dem amtierenden deutschen Einzelmeister Kai Huckenbeck wird der Finne Timo Lahti, der bereits im letzten Jahr starke Leistungen in MSC-Diensten präsentierte, im Aufgebot sein. Die Position des zweiten ausländischen Fahrers ist zwar noch nicht geklärt doch auch hier setzen die „Wikinger“ wohl auf bewährte Kräfte. Vakant ist derzeit noch die Position von Matthias Kröger. Nach seinem schweren Sturz beim Sandbahnrennen in Scheeßel wurde bei Kröger neben diversen Prellungen ein Wadenbeinbruch diagnostiziert so das der 45-Jährige noch einige Wochen ausfällt. An seine Stelle könnte Kevin Wölbert rücken, der somit gegen Landshut seine Rückkehr auf den Holsteinring feiern würde.

Die Fans im Norden dürfen sich bereits jetzt auf ein hochklassiges Duell freuen, wollen beide Teams doch dem Finale um die deutsche Meisterschaft ein großes Stück näher rücken.

Der Start auf dem Holsteinring erfolgt am 22. Juni um 14 Uhr (Training und Rahmenprogramm ab 10 Uhr). Der Eintritt kostet 15 Euro (ermäßigt zehn Euro), Jugendliche bis 12 Jahre haben freien Eintritt. Kostenlose Pakplätze sind rund um das Stadion Holsteinring in Brokstedt ausreichend vorhanden.

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