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Fußball : Wiedersehen mit alten Bekannten

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Vor dem Verbandsliga-Derby in Hohenwestedt: Reher/Puls-Trainer Carsten Hinrichsen und MTSV-Keeper Marco Schön kennen den jeweiligen Gegner ziemlich gut.

Wenn heute Nachmittag um 16 Uhr in der Fußball-Verbandsliga Süd-West der MTSV Hohenwestedt auf den FC Reher/Puls trifft, dann gibt es wechselseitig ein Wiedersehen mit alten Bekannten. So trifft der MTSV auf eine Mannschaft, die jetzt vom ehemaligen Trainer Carsten Hinrichsen gecoacht wird, der immerhin zwölf Jahre Trainer in Hohenwestedt (2000 bis 2012) war und seit 20 Jahren in diesem Ort wohnt. Eigentlich auch für den 46-jährigen Ex-Profi des VfB Lübeck ein besonderes Spiel, doch Hinrichsen will das Derby nicht so hoch hängen. „Ich will nicht sagen, dass es ein Spiel wie jedes andere ist, aber in erster Linie kommt es mir darauf an, dass meine jetzige Mannschaft ihre Leistung abruft und unsere gemeinsamen Ziele umsetzt.“

Ein Wiedersehen mit alten Reher/Puls-Weggefährten wird es dann für Marco Schön (Foto) geben, der seit Saisonbeginn das Tor des MTSV hütet und nach seiner dreijährigen Reservistenrolle beim FC hinter Stammkeeper Christoph Rohweder nun selbst zum Stammkeeper aufgestiegen ist. Von daher sicher ein Karrieresprung für Marco Schön, auch wenn er in Kauf nehmen musste, vom Verbandsliga-Meister und ambitionierten Klub im Nordosten des Kreises Steinburg zu einem eher in der unteren Tabellenregion angesiedelten Verein zu wechseln.

Dies bereitet dem 22-Jährigen allerdings kaum Probleme. „Ich freue mich, dass ich in Hohenwestedt Erfahrung in der Verbandsliga sammeln kann. Ich wurde von der Mannschaft gut aufgenommen und komme mit dem Trainerteam bestens klar“, sieht Marco Schön sein neues sportliches Umfeld seit Beginn der neuen Saison positiv.

Der Keeper, der mit fünf Jahren in der G-Jugend bei der SG Reher/Puls/Schenefeld begann, als C-Jugendlicher zwei Jahre beim Itzehoer SV spielte und in der B-Jugend 2009 das Tor des starken Nachwuchsteams des TSV Lägerdorf (unter anderem mit Yanneck Kuhr, Bastian Peters, und Wladimir Jauk) hütete, spielte einschließlich der beiden A-Juniorenjahre in der Spielgemeinschaft des FC mit dem MTSV Hohenwestedt von 2009/10 bis 2013/14 fünf Jahre für Reher/Puls.

Das Aufeinandertreffen mit langjährigen Teamkameraden, mit denen er auch schon in der Jugend zusammen gespielt hat, ist für Schön natürlich etwas ganz besonderes. Die FC-Akteure Gerryt Rathke, Julien Büch und Steffen Offt zählen zu Marco Schöns Kumpel-Kreis, mit denen er auch privat viele Freizeitaktivitäten pflegt.

Ehemalige Spielerkameraden vom FC Reher/Puls sind außerdem Thies Göttsche und Andreas Tank, mit denen er Anfang dieser Woche für drei Tage auf den Wies`n in München beim Oktober-Fest weilte. Professionellen „Anschauungsunterricht“ gab es am Dienstagabend zudem für das Trio in der Allianz-Arena anlässlich der Bundesliga-Partie zwischen Bayern und Paderborn.

Inzwischen zurück im beschaulichen Schenefeld, wo Marco Schön wohnt, blickt der Torhüter auf den bisherigen nicht ganz so glücklichen Saisonverlauf mit dem MTSV in der Verbandsliga zurück und kommt für sich persönlich zu der Erkenntnis: „Im Grunde waren nur die Niederlagen beim SV Wahlstedt (0:2) und gegen den VfR Horst (1:3) am ersten und zweiten Spieltag wirklich verdient.“ Mit anderen Worten hätten die Hohenwestedter nach seiner Ansicht eigentlich weit höher in der Tabelle stehen müssen. Marco Schön ist daher auch überzeugt, dass das Ziel, im gesicherten Mittelfeld eine Platzierung zu finden, realisiert werden kann.

Am liebsten würde er heute Nachmittag natürlich seinen Kasten „sauber“ halten und das Torhüter-Duell gegen Christoph Rohweder gewinnen. Schön: „Ich habe in dieser Saison noch nicht zu Null gespielt. Es wäre gut, wenn das mal gelingt.“ Erzielen seine Teamkameraden dann noch mindestens ein Tor, wäre die Überraschung des neunten Spieltages in der Verbandsliga und der erste Hohenwestedter Heimsieg perfekt. „Ein 1:0 würde mir schon vollkommen reichen“, sagt der 22-Jährige, der noch ledig, aber seit zweieinhalb Jahren mit einer Partnerin zusammen ist und beruflich gerade eine Fortbildung zum Steuerfachwirt absolviert.


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erstellt am 27.Sep.2014 | 05:22 Uhr

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