Von Thun-Schützlinge verlieren 25:33 bei Flensburg-Handewitt II

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12. September 2011, 03:59 Uhr

Handewitt | Auch eine deutliche Leistungssteigerung reichte den Oberliga-Handballern des MTV Herzhorn nicht, um am zweiten Spieltag die ersten Punkte einzufahren. Zu Gast bei der SG Flensburg/Handewitt unterlagen die Blau-Gelben mit 25:33 (14:17) und das, obwohl in der 50. Minute beim Stande von 24:24 noch alles offen war. Doch in den letzten Minuten fehlten die Alternativen und das Fehlen von Urlauber Niklas Ranft und Kim Kardel (Gehirnerschütterung) machte sich schmerzhaft bemerkbar. Dennoch freute sich Trainer Michael von Thun über die Steigerung seiner Männer und sieht nun schon ein wenig optimistischer in die kommenden Wochen.

Sven Hesse brachte seine Mannschaft gleich mit 1:0 in Führung. Gestützt auf eine starke Deckung blieben die Gäste weiterhin in Front und lagen in der 11. Minute mit 8:5 vorne. Im Anschluss daran verloren sie jedoch ihre Linie, schlossen schlecht und zu überhastet ab und bekamen dafür prompt die Quittung. Mit zwei Tempogegenstößen in Folge legten die Flensburger nach dem Ausgleich ein 10:8 vor. Dennoch hielten die von Thun-Schützlinge den Anschluss. Torben Voß verkürzte auf 11:12 (20.). Bis zur Pause jedoch wuchs der Herzhorner Rückstand erneut an und mit einem 14:17 ging es in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie sehr ausgeglichen. Die Blau-Gelben hielten nicht nur den Anschluss, sondern kämpften sich weiter heran. Eine ganz starke Phase erwischten sie ab der 48. Minute: Hendrik Meyn verkürzte mit einem Strafwurf auf 22:24 und im Anschluss hielt Jens Stüdemann einen Siebenmeter der Gastgeber. Erneut Hendrik Meyn gelang sogar der Ausgleich zum 24:24 (50.). Doch damit war der Faden bei den Blau-Gelben gerissen. In den letzten Spielminuten gelang fast nichts mehr und die Hausherren zogen auf und davon. Innerhalb weniger Minuten setzten sie sich auf 32:24 ab. Hendrik Meyn konnte lediglich noch auf 25:33 verkürzen.MTV Herzhorn: Jens Stüdemann, Thorsten Nagel - Sven Hesse 4, Hendrik Meyn 5 (3), Björn Dieckmann, Torben Voß 2, Stephan Hinrichs 11, Lasse Pingel 1, Theo Boltzen 2, Ludger Lüders, Marvin Trampenau

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