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2. Kegel-Bundesliga : VISK gibt Zusatzpunkt gegen Halstenbek ab

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Immerhin Sieg gerettet / Pinneberg danach jedoch chancenlos auf Stahfaster Bahnen

von
erstellt am 25.Okt.2017 | 06:30 Uhr

Es hat nicht ganz gereicht: Der Verein Itzehoer Sportkegler (VISK) musste in seinen beden Heimspielen der 2. Bundesliga einen Zusatzpunkt abgeben. Gegen einen der Meisterschaftsfavoriten, KSV Halstenbek, ging es auf den Bahnen in Stahfast ganz eng zu. Am Ende hatten die Itzerhoer aber wenigesten noch den Sieg in einem starken Endspurt gerettet. Das zweite Spiel gegen Komba-Holstein Pinneberg war dann einen Tag später aber eine klare Angelegenheit für den VISK.


VISK – KSV Halstenbek 5210:5202, 2:1 (45:33) Punkte. Im Samstagsspiel entwickelte sich gegen den Titelaspiranten das von vorn herein erwartete spannende Spiel. Führten die Steinburger noch nach der ersten Achse mit 13 Holz, so lag man nach zwei Drittel des Spieles mit 17 Holz im Rückstand. Erst ein fulminanter Endspurt in der letzten Kette sicherte den Itzehoern den knappen Sieg mit 8 Holz. Aufgrund der sehr starken Leistungen der Halstenbeker ging der Zusatzpunkt allerdings verdientermaßen an die Gäste. Bester Einzelspieler beim VISK war Stephan Zipkat mit 879 Holz. Auf Halstenbeker Seite erzielte Olaf Hebisch mit sehr starken 874 Holz das höchste Ergebnis.

Ergebnisse (VISK erstgenannt):
Peter Graßhoff – Rainer Hebisch 876:868 Holz/10:7 Punkte, Stephan Zipkat – Olaf Hebisch 879 – 874/12:8, Peter Voigt (ab 62. Wurf Sven Hendrik Pewe) – Oliver Kovacevic 851:867/2:6, Hermann Thiesen – Jan-Hendrick Hebisch 849:863/1:3, Axel Maaß – Utz Strehmel 879:866/11:5, Ingo Nowak – Stefan Prentkowski 876:864/9:4.



VISK – Komba-Holstein Pinneberg 5231:5127, 3:0 (50:28) Punkte. Die Heimmannschaft zeigte diesmal von Beginn an, wer Herr im Hause ist. Die jüngste Mannschaft der Liga hatte zu keinem Zeitpunkt eine Chance und musste am Ende mit einer deutlichen 104-Holz-Niederlage die Heimfahrt antreten. Die Störstädter gewannen das Spiel souverän mit 3:0. Peter Graßhoff erzielte mit neuem Bahnrekord von 891 Holz das höchste Tagesergebnis. Auf Pinneberger Seite war Marco Hebisch mit guten 879 Holz bester Mann. Ingo Nowak absolvierte in diesem Spiel seinen 500. Bundesliga-Einsatz. Das ist bisher noch keinem Steinburger Kegler gelungen.

Ergebnisse (VISK erstgenannt):
Peter Graßhoff – Götz Wohgemuth 891:862 Holz/12:7 Punkte, Stephan Zipkat – Daniel Reimers 878:851/10:4, Hermann Thiesen – Marco Hebisch 854:879/5:11, Sven Hendrik Pewe – Mike Krüger 857:846/6:3, Axel Maaß – Hendrik Haack 873:843/8:1, Ingo Nowak – Jannik Haack 878:846/9:2.



„Mit der Ergebnissen in der Spitze können wir zufrieden sein“, bilanzierte Sportwart Stephan Zipkat. Aktuelles Problem sei aber, dass nicht der komplette Kader sein Leistungsvermögen abrufe, wenn es notwendig sei. Dies führe dann dazu, dass Spiele gegen starke Mannschaften sehr knapp vom Ergebnis würden. „Den Zusatzpunkt zu Hause abzugeben, kann schonmal passieren, aber dass man Gefahr läuft, ein gesamtes Spiel zu verlieren, darf nicht passieren“, so Zipkat. Hier müsse in den nächsten Wochen weiterhin an der Wurfsicherheit grundsätzlich und speziell auf den Bahnen in Stahfast gearbeitet werden. „Bis zur Winterpause im Dezember haben wir noch vier Auswärtsspiele zu absolvieren. Gelingt es uns hier zwei bis drei Punkte mit an die Westküste zu nehmen, können wir beruhigt in das neue Jahr starten.“ Im Januar stehen insgesamt drei Heimbegegnungen für den VISK auf dem Spielplan.

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