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Landesmeisterschaften auf dem Doppelminitrampolin : Vier Titel für den Sportclub Itzehoe

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Daniel Schmidt, Saskia Dibbern, Alicia Rosenberg und Mannschaft vorn

von
erstellt am 29.Apr.2014 | 05:00 Uhr

Landesmeisterschaften auf dem Doppelminitrampolin in der Gutenberghalle: Und in der zeigten sich die Wettkämpfer vom Sportclub Itzehoe (SCI) in einer guten Verfassung. Gleich viermal standen sie auf der obersten Stufe des Siegerpodestes. Während Alicia Rosenberg, Saskia Dibbern und Daniel Schmidt in den Einzelkonkurrenzen erfolgreich waren, siegten Christina Lübke und Timo Raß zusammen mit Saskia Dibbern und Daniel Schmidt im Mannschaftswettbewerb. Weitere Treppchenplätze gab es durch Hannes König (Dritter im Einzel sowie Zweiter mit der Mannschaft des Norderstedter SV als Gastturner) und Timo Raß (Dritter im Einzel). Qualifiziert sind nach den Landesmeisterschaften für die Deutschen Meisterschaften auf dem Spezialgerät Saskia Dibbern, Jule Böhm, Daniel Schmidt, Timo Raß und Hannes König.

Den Anfang im Goldreigen der Itzehoer machte Alicia Rosenberg, die vor knapp einem Jahr noch Kunstturnerin war und aus Leidenschaft die Disziplin gewechselt hatte. „Der Anlauf und der Einsprung auf das Gerät ähnelt den Abläufen beim Kunstturnen. Diese Erfahrung ist sehr viel wert“, freute sich Trainerin Liane Warnat, dass beim ihrem Schützling innerhalb des Wettkampfes alles geklappt hat. „Und Alicia ist bei allen vier Durchgängen auch super gelandet.“

Für die Turnerin selbst war der erste Landesmeistertitel in ihrer noch jungen Karriere ein schönes Erlebnis. Sie habe auch gehofft, zu gewinnen und kennt auch den Grund: „Ich hatte gut trainiert, und ohne Trainer gibt es ja auch kein Happy End.“ Auf jeden Fall werde sie sich dem Trampolinturnern weiterhin widmen: „Das bringt mir sehr viel Spaß.“

In derselben Konkurrenz wurde Clubkameradin Mareike Warnat Vierte. Sie stand ihre Übung im letzten Durchgang nicht und fiel in der Landezone auf den Bauch. Für dieses Missgeschick gab es drei Punkte Abzug, die letztlich die Silbermedaille kosteten. Nach dem Vorkampf war Mareike Warnat noch Beste aller Konkurrentinnen. Der Grund für den Fehler: Mareike hatte zuviel Schwung“, sagte Trainerin Nicole Bolten.

Bei den älteren Schülerinnen war Saskia Dibbern letztlich ungefährdet. Gute Haltungs- und hohe Schwierigkeitswerte machten ihren Sieg perfekt. Sie konnte sich sogar den Luxus erlauben, in Runde vier leichter zu turnen, und dennoch Gesamtsieg und DM-Qualifikation sicher über die Bühne bringen.

Seine ganze Routine brachte Daniel Schmidt auf die Tücher: 66,40 Punkte waren dann auch das beste Einzelergebnis am Veranstaltungstag. Am ehesten gefährden können hätte ihn Klubkamerad Timo Raß. Doch der beteiligte sich lediglich am Vorkampf, bei dem er mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad (6,0) des Tages glänzte. Sein Finale hob sich Timo Raß für den Mannschaftswettbewerb auf, bei dem er als punktbester Athlet überzeugte.

Etwas Pech hatte Hannes König im zweiten Finaldurchgang. Dort berührte er beim Einsprung auf das Gerät die blaue Abdeckung und verließ das Gerät mit null Punkten: „Der Fehler war mir gar nicht aufgefallen“, kommentierte der Schüler die Nichtanerkennung seiner an sich guten Leistung. Enttäuscht war er dennoch nicht. „Ich konnte wegen einer Muskelverletzung in den drei Wochen vor den Meisterschaften gar nicht trainieren und bin froh, dass es jetzt wieder läuft.“

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