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Fußball : VfR Horst tut sich im Derby bei RWK schwer

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Kiebitzreihe verlangt dem Verbandsliga-Spitzenreiter beim 2:4 einiges ab.

„Ich weiß nicht so recht, ob ich mich freuen oder ärgern soll.“ Lars Lühmann, Trainer des Spitzenreiters der Fußball-Verbandsliga Süd-West, VfR Horst, war nach dem Spiel zwar froh, dass seine Mannschaft einen 4:2 (0:1)-Derbysieg beim Nachbarn und punktlosen Tabellenletzten Rot-Weiß Kiebitzreihe erzielt hatte, doch wurmte den Teamchef die schwache erste Halbzeit seiner Mannschaft in diesem Spiel. Mehr als eine Stunde lang lagen die Horster sogar mit 0:1 zurück. „Wir haben eine unterirdische erste Halbzeit gespielt. Zum Schluss haben wir die Partie zwar gedreht, doch schön war der Sieg nicht“, so Lühmann. Immerhin holte der VfR den sechsten Dreier im sechsten Saisonspiel und führt die Verbandsliga weiterhin an. Positiver fiel da schon das Fazit von Lühmanns Trainerkollege Oliver Schlegel aus: „Wir haben endlich einmal 60 Minuten lang Verbandsliga-Fußball gezeigt. Nur kaufen können wir uns dafür leider auch nichts.“

Vor 313 Zuschauern in Kiebitzreihe sorgte der Gastgeber durch Patrik Greve in der dritten Minute für einen frühen Paukenschlag. Danach waren die „Kiebitze“ das bessere Team. RWK verzeichnete sogar zwei, drei weitere Möglichkeiten und verteidigte die Gegenangriffe des Tabellenführers in der ersten halben Stunde gut. Mit zunehmender Spieldauer war dann jedoch zu merken, dass die Kräfte bei den Rot-Weißen nachließen.

Nach der Halbzeitpredigt in der Kabine zeigte der VfR im zweiten Durchgang auch wieder ein anderes Gesicht. Nach Pass von Jan Behrendt auf Michel Gorny wurde Letzterer durch RWK-Keeper Kevin Huckfeldt gefoult und es gab in der 67. Minute Elfmeter für die Horster, den Jan Behrendt zum 1:1 einnetzte.

Bei den Kiebitzreihern gingen danach schnell die Köpfe runter. „Unser Selbstvertrauen ist nach den vielen Niederlagen am Boden“, so Schlegel. Ausgerechnet der Ex-Kiebitzreiher Bastian Clasen (75.) verwertete eine Behrendt-Ecke zur Horster 2:1-Führung und drehte damit das Derby. Michel Gorny (86.) legte auf Zuspiel von Stefan Weckwert das 1:3 nach. RWK bäumte sich zum Schluss zwar noch einmal kurz auf, kam mit einem von Jan Behrendt an Marco Strauer verwirkten Strafstoss, den Michael Post verwandelte, in der 90. Minute noch auf 2:3 heran, fing sich dann aber noch ein Kontertor. In der Nachspielzeit stellte Kevin Dittmann (90.+3) auf Querablage von Timon Dehner mit dem 2:4 den alten Abstand wieder her. Zuvor hatte sich Rene Thies gut durchgesetzt und den Treffer eingeleitet.

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