Fußball-Landesliga : VfR Horst kassiert unglückliche Schlappe

Zu spät im Kampf um den Ball kommt hier der Horster Dragan Suta (r.) gegen Satrups Danny Goos.
Zu spät im Kampf um den Ball kommt hier der Horster Dragan Suta (r.) gegen Satrups Danny Goos.

Schlusslicht verliert gegen Aufsteiger Nordmark Satrup mit 1:2

shz.de von
19. August 2018, 19:04 Uhr

Unglücklicher hätte es für den VfR Horst am Sonnabend im Heimspiel der Fußball-Landesliga Schleswig gegen den TSV Nordmark Satrup kaum laufen können. Trotz einer mental und kämpferisch guten Leistung der stark ersatzgeschwächten Mannschaft – vom 26-er Kader standen einschließlich Trainer Florian Rammer als dritter Auswechselspieler nur 14 Akteure zur Verfügung – blieb der eigentlich verdiente Punktgewinn aus. In der Nachspielzeit „raubte“ Satrups Hendrik Böhm (90. +1) den Horstern mit dem Treffer zum 1:2 den schon sicher geglaubten einen Zähler.

„Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat das gut gemacht, und wir hätten in der 80. Minute durch Maximilian Konetzny, der die Latte traf, sogar selbst in Führung gehen können“, schilderte Florian Rammer. Der Horster Coach hatte das bisherige 3-5-2-System auf ein 4-1-4-1 umgestellt. Dadurch war der VfR in der Breite besser aufgestellt und bot den Satrupern durchaus Paroli. Allerdings geriet der Gastgeber in der zehnten Minute durch Ken Dikun in Rückstand. „Den Pass in die Schnittstelle auf den Torschützen müssen wir natürlich besser verteidigen“, sagte Rammer. Danach geriet das Tor des VfR noch zwei, drei Mal in Bedrängnis, doch Niklas Petersen, der Stammkeeper Rene Lemke vertrat, hielt mit starken Paraden seine Elf im Spiel.

Der Ausgleich der Horster in der 54. Minute durch Maximilian Konetzny war verdient. Selbst über ein Führungstor des VfR hätten sich die Satruper nicht beklagen können. Es sollte schließlich anders kommen. Einen langen Ball klärten die Horster in der Defensive unglücklich ins Seitenaus. Rammer: „Wenn wir da nicht so hingehen und die Kugel laufen lassen, geht der Ball neben dem Tor ins Aus, und es hätte Abstoß für uns gegeben.“ So gab es aber Einwurf für die Gäste, der zur Vorlage für den am zweiten Pfosten stehenden Hendrik Böhm wurde. Der in der 75. Minute eingewechselte TSV-Mittelfeldspieler markierte das schmeichelhafte Satruper Siegtor.

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