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Nationale Titelkämpfe der u18-Faustballer in Hannover : VfL-Mädchen sind deutscher Meister

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Kellinghusen wird Favoritenrolle gerecht – Jungen werden Vizemeister

von
erstellt am 11.Sep.2014 | 05:00 Uhr

Kellinghusen dreht auf und das ganz gewaltig. Der U 18-Faustball-Nachwuchs des VfL holte sich in Hannover den Titel (Mädchen) und die Vizemeisterschaft (Jungen). Den Steinburger Erfolg komplettierten die Mädchen des TSV Breitenberg, die im Halbfinale an den Nachbarn aus Kellinghusen scheiterten und am Ende Vierter wurden.

Die weibliche u18 des VfL war als Titelverteidiger in Hannover als hoher Favorit angetreten, standen doch mit Lisa Maas, Nadja Zühlke und Jacqueline Böhmker drei Weltmeisterinnen im Team. Gleich zum Auftakt gab es das erste Duell gegen den Ortsnachbarn aus Breitenberg, der jedoch klar mit jeweils 3:11 das Nachsehen hatte. Der ASV Veitsbronn zog mit 7:11 und 7:11 den Kürzeren und der TSV Brettorf wurde mit 11:8 und 11:6 Bällen in die Schranken verwiesen. Lediglich der TB Oppau schaffte es, dem VfL einen Satz abzunehmen, musste sich am Ende aber nach drei Sätzen geschlagen geben, womit bereits das Halbfinale erreicht war.

Dort kam es erneut zum Aufeinandertreffen mit den Breitenbergerinnen, die sich in einem hart umkämpften Match überraschend in der Qualifikation für das Halbfinale gegen den Ahorner SV mit 2:1 Sätzen (8:11, 11:7, 12:10) durchgesetzt hatten. Auch in dieser Partie wurde ganz schnell klar, dass der VfL sich auf dem Weg zur Titelverteidigung durch nichts abbringen lassen wollte. Kurz und schmerzlos zeigten die VfLerinnen dem TSV mit 11:5 und 11:6 die Grenze auf.
Im Finale war Gastgeber TKH Hannover der Gegner und zeigte sich als ebenbürtig. In einer vom Kampf und Spielwitz geprägten Partie behielt der TKH im ersten Satz mit 15:13 sogar die Oberhand. Danach drehte der VfL aber auf und drehte das Spiel mit klaren 11:7 und 11:5-Siegen in den folgenden Sätzen. Neben den drei genannten Weltmeisterinnen standen noch Vemke Voß, Kathi Schodt und Helen Gloy im Team des alten und neuen Deutschen Meisters.

Abschlussplatzierung:
Deutscher Meister: VfL Kellinghusen, 2. TK Hannover, 3. TV Brettorf, 4. TSV Breitenberg, 5. Ahlhorner SV, 6. TV Obernhausen, 7. TB Oppau, 8. TV Dörnberg, 9. ASV Veitsbronn, 10. TuS Wakendorf


Als Vierter des Vorjahres war die männliche U18 des VfL in Hannover angetreten und wollte diesen Platz zumindest bestätigen, möglichst aber verbessern, was Weltmeister Rouven Kadgien und seinen Mitstreitern Hannes Brockmann, Tjark Pichler, Thorben Schütz, Lucas Dobbberitz, Marten Kabbe und Till Pietsch am Ende auch gelang. Zum Auftakt der Vorrundenspiele sah es allerdings nicht nach einem erfolgreichen Abschneiden aus. Mit einer 1:2-Satzniederlage (12:10, 8:11 und 8:11) ging das erste Spiel gegen den TV Brettorf verloren. Auch gegen die TB Oppau wurde der erste Satz abgegeben. Danach behielt der VfL in den nächsten beiden Sätzen jedoch die Oberhand und hatte damit zumindest den Grundstein für das Erreichen der Qualifikationsspiele gelegt. Gegen den Ahlhorner SV folgte eine glatte 0:2 -Niederlage, doch das letzte Vorrundenspiel gegen den TV Vaihingen/Enz wurde wieder mit 2:1 Sätzen gewonnen, so dass man als Gruppendritter die Qualifikation erreicht hatte. Dort hieß der Gegner TSV Dennach, gegen den es im ersten Satz eine weitere Ladehemmung gab. 7:11 ging dieser Durchgang verloren. Der VfL konterte jedoch mit 11:6 und gewann auch den Entscheidungssatz hauchdünn mit 12:10.

Im Halbfinale gegen den TV Brettorf gab es nach der 1:2-Niederlage am Vortag noch etwas gutzumachen. Lange Zeit sah es aber nicht nach einer erfolgreichen Revanche aus. Den ersten Satz gewannen jedenfalls die Brettorfer mit 11:7. Doch nach dem schwer erkämpften Satzausgleich (13:11) war der VfL nicht mehr zu halten und gewann den dritten Satz mit 11:7.

Finalgegner TSV 1860 Hagen hatte sich wie der VfL zwar nur als Gruppendritter der Vorrunde für die Finalspiele qualifiziert, machte im Endspiel der Außenseiter aber kurzen Prozess mit Kellinghusen. Beim 3:11 und 7:11 hatten die Steinburger keine Chance. Der Frust über diese glatte Niederlage dauerte nur kurz, denn allein das Erreichen des Finales war schon ein Riesenerfolg für die Kellinghusener.

Abschlussplatzierung:
Deutscher Meister: TSV Hagen 1860, 2. VfL Kellinghusen, 3. TK Hannover, 4. TV Brettorf, 5. TSV Dennach, 6. Ahlhorner SV, 7. TB Oppau, 8. TV Vaihingen/Enz, 9. Berliner TS, 10. TV Käfertal.


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