Fußball : VfL Kellinghusen muss Aufstieg abhaken

Kellinghusens Mark Deppe (links)  wird vom Neumünsteraner  Daniel Eggers  bedrängt.
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Kellinghusens Mark Deppe (links) wird vom Neumünsteraner Daniel Eggers bedrängt.

Gegen Torpedo Neumünster gibt es auf eigenem Platz eine 2:5-Schlappe.

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04. Juni 2014, 04:55 Uhr

Es hat nicht sollen sein: Vor rund 500 Zuschauern unterlag der VfL Kellinghusen auf eigenem Platz in der Aufstiegsrunde zur Fußball-Verbandsliga gegen Torpedo Neumünster mit 2:5 (1:1). Damit nehmen Torpedo Neumünster und der SV Wahlstedt nach dem 1:0 am vergangenen Sonnabend gegen den VfL die freien Verbandsliga-Plätze ein – unabhängig vom Ausgang der direkten Begegnung beider Teams an diesem Sonnabend.

In der ersten halben Stunde hatte der VfL Feldvorteile und ein klares Chancenplus. Nachdem Hagemann (4.) bei seinem Kopfballversuch noch keinen Druck auf den Ball bekam, vollstreckte Thore Ratjen drei Minuten später mit seinem starken linken Fuß volley zum 1:0. Dagegen scheiterte Joshua Seider (11.) kurz danach mit einem Kopfball nur knapp. Um so überraschender fiel Torpedos 1:1-Ausgleich (14.) durch einen vom brandgefährlichen Enes Gülbay abgeschlossenen Konter. In der Folge verfehlten für den VfL Finn Stukenberg (17., 22., 27.) und Carvin Scheel (29.) nur knapp das Gehäuse. Dann aber war es vorbei mit der Kellinghusener Dominanz. Gleich drei Mal bewahrte der starke VfL-Torhüter Mariusz Pobiega sein Team gegen Christoph Fund (30.) und Gülbay (37., 40.) vor dem Rückstand.

Nach Wiederbeginn lief fast gar nichts mehr bei den Gastgebern zusammen. Der VfL leistete sich vor allem im Defensiv-Verhalten zu viele individuelle Fehler und kam nicht mehr in den Spielfluss. Torpedo nutzte die Kellinghusener Schwäche durch die Treffer von Jan-Henrik Grümmer (53.), Jan Philip Matthis (55.) sowie Jannik Gläske (79.) eiskalt aus. Joshua Seider (85.) traf zwar für Kellinghusen noch zum 2:4, doch postwendend stellte Niko Rantzsch für Torpedo den Drei-Tore-Abstand wieder her. „Den Aufstieg hätten wir zwar gerne mitgemacht“, sagt VfL-Sprecher Andreas Delfs. „Aber unsere Truppe ist noch sehr jung. Die hat noch Zeit, um auch mal dorthin zu kommen.“

VfL Kellinghusen: Mariusz Pobiega – Seider, Göttsche, Ratjen, Stukenberg, Deppe, Barth (60. Reimers), Engelbrecht, Simonsen, Scheel, Hagemann (46. Towae)

Torpedo NMS: Rasch – Fund (46. Hein), Knoche, Matthis, Gülbay (54. Oelze), Borgert, Rantzsch, Grümmer, Eggers, Juckel, Gläske (82. Willers)

SR: Jesper Rieckmann (Gettorf)

Tore: 1:0 Ratjen (7.), 1:1 Gülbay (14.), 1:2 Grümmer (53.), 1:3 Matthis (55.), 1:4 Gläske (79.), 2:4 Seider (85.), 2:5 Rantzsch (86.)

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