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Interview : Verbandsliga liegt in Reichweite

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Kellinghusens Coach Elmar Czekalla spricht über die starke Rückserie seines Teams und blickt auf die Aufstiegsrunde zur Verbandsliga.

Vor einem Vierteljahr hätte der Vorjahresaufsteiger in die Fußball-Kreisliga West, VfL Kellinghusen, sicherlich nicht im Traum daran gedacht, jetzt in der Relegationsrunde für einen möglichen Aufstieg in die Verbandsliga Süd-West zu stehen. In einer sensationellen Rückrunde, die der VfL bei einer Betrachtung nur dieser zweiten Saisonhälfte punktgleich mit Alemannia Wilster auf Rang eins abschließt, schossen sich die Kellinghusener in der Gesamttabelle auf den siebten Platz. Damit hat sich der VfL als zweitbestes Steinburger Team für diese Aufstiegsrunde qualifiziert und trifft am Sonnabend um 16 Uhr zunächst auswärts auf den Segeberger Kreisliga-Vizemeister SV Wahlstedt. Außerdem wird der VfL noch eine zweite Partie gegen den Kreisliga-Zweiten aus Neumünster, FC Torpedo 76, bestreiten. Der Termin dieser Begegnung hängt vom Ausgang der Partie in Wahlstedt ab. Entweder am 3. Juni um 19 Uhr (bei einer Niederlage oder Unentschieden des VfL in Wahlstedt) oder am 7. Juni um 16 Uhr spielen die Kellinghusener gegen die Neumünsteraner. VfL-Trainer Elmar Czekalla spricht im Interview über den bisherigen Saisonverlauf und die Perspektiven in der Relegationsrunde.

Hallo Herr Czekalla, worin sehen sie die Gründe, dass der VfL diese sensationelle Rückrunde gespielt hat?

Wir haben nach der Winterpause eine sehr gute Vorbereitung gehabt. Es hat eigentlich alles perfekt geklappt, wir sind optimal in die Frühjahrsserie gestartet. Die Mannschaft hat vieles in kurzer Zeit dazugelernt. Durch eine Serie von gewonnenen Spielen ist dann eine gewisse Euphorie aufgekommen und dann lief es ganz plötzlich von alleine.

Was lief in der Hinrunde denn nicht so gut?

Wir haben zwar auch in der Hinrunde mit jeder Mannschaft mithalten können, doch uns fehlte die Erfahrung. Die Kreisliga ist doch etwas anderes, als die A-Klasse. Einige meiner Jungs waren noch ein wenig „grün“ hinter den Ohren. Meine Mannschaft hat ein Durchschnittsalter von 22 Jahren, da fehlte dann bei einigen doch etwas die Cleverness.

Haben personelle Veränderungen oder eine taktische Neuausrichtung auf den Erfolgsweg geführt?

Mit Yves Towae haben wir vom TSV Lägerdorf zwar in der Winterpause einen Spieler dazu bekommen, doch diese Veränderung hat nicht unbedingt den Ausschlag gegeben. Einige personelle Umstellungen innerhalb des Teams waren erfolgreich. Ich habe einen etatmäßigen Mittelfeldspieler in den Angriff gestellt und einen in die Abwehr beordert. Auf den neuen Positionen haben diese Spieler dem Team sehr geholfen. Carvin Scheel zum Beispiel ist unwahrscheinlich gut im Sturm zurecht gekommen. Julian Engelbrecht hat in der Innenverteidigung klasse Spiele gemacht.

Mit welchen Erwartungen gehen Sie jetzt in die Relegation?

Wir spielen gerne diese Relegation. Wenn die Verbandsliga dabei heraus kommen sollte, wäre das super, aber es muss nicht unbedingt sein. Ich will sagen, wir sind richtig glücklich, dass wir zweitbestes Steinburger Team in der Kreisliga geworden sind. Meine Mannschaft würde gerne in die Verbandsliga aufsteigen Ich persönlich halte dies noch für etwas früh für uns.

Kennen Sie die Gegner SV Wahlstedt und Torpedo 76 Neumünster?

Ich habe mir den SV Wahlstedt vor zehn Tagen in Nahe angesehen. Eine sehr starke, robuste und mit großgewachsenen Spielern besetzte Mannschaft. Das wird für uns sicherlich hammerschwer werden. Torpedo ist aufgrund der erzielten Punkte und Tore in der Kreisliga Neumünster auch nicht zu unterschätzen. Dieses Team habe ich aber nicht gesehen.

Wie sehen die Planungen für die kommende Saison aus?

Wir sind sehr gut davor, haben mit Florian Wannewitz vom 1. FC Lola und Björn Meyer vom FC Itzehoe bereits zwei feste Neuzugänge. Zwei Überraschungszugänge, die ich namentlich noch nicht nennen kann, kommen noch dazu.

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