Handball : Unter Zugzwang

Die Punkte wollen die Herzhorner Frauen um Elina Hesse diesmal unbedingt behalten.
Die Punkte wollen die Herzhorner Frauen um Elina Hesse diesmal unbedingt behalten.

Einen Sieg gegen das Schlusslicht HSG Eider Harde brauchen die SH-Liga-Frauen des MTV Herzhorn.

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23. Januar 2015, 05:02 Uhr

Unter Zugzwang stehen in der SH-Liga die Handballerinnen des MTV Herzhorn (7./12:14), wenn sie morgen (Anpfiff: 18.30 Uhr) das Schlusslicht HSG Eider Harde (12./2:26) empfangen. Schließlich sind die Blau-Gelben nur einen Zähler vom ersten Abstiegsplatz entfernt. „Vorsicht ist geboten: Eider Harde ist nicht mehr mit dem Team aus der Hinrunde zu vergleichen, bei dem wir klar mit 31:23 gewonnen hatten“, warnt Trainer Michael Janke. Mit den beiden Rückraum-Akteuren Bruhn (reaktiviert) und Rohwer haben die Gäste zwei gefährliche Shooter in ihren Reihen.

Zuletzt hatte das Team aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde den TSV Lindewitt beim 23:26 am Rande einer Niederlage: Fünf Minuten vor dem Abpfiff hatte Eider Harde noch 23:21 geführt. Mit dem kampfstarken Gegner ist also nicht zu spaßen. Da muss auf Herzhorner Seite wohl auch einiges besser gemacht werden als zuletzt beim 22:32 in Henstedt-Ulzburg.

Janke erwartet eine Trotzreaktion vor allem in kämpferischer Hinsicht. In der Abwehr soll wieder mehr kommuniziert werden. Zudem benötigt der MTV auf den Außenpositionen dringend mehr Torgefahr (zuletzt nur drei Treffer bei 15 Versuchen). Ansonsten läuft sich Herzhorns Rückraum zu schnell an der gegnerischen Deckung fest. Janke: „Es wäre auch schön, wenn wir unserem heimischen Publikum nach drei Heimschlappen in Folge wieder mal einen Erfolg präsentieren könnten.“ Bei Anja Stoldt wird es höchstens nur für einen Kurzeinsatz reichen. Nach ihrer Leistenzerrung ist sie noch nicht ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.

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