Leichtathletik : U18 des SC Itzehoe einziger Lichtblick

Sportclub Itzehoe: Landesmeister bei der männlichen U18 über 3 x 1000 Meter – von links Philip Krützelmann, Fynn Sänger und Tarje Mohrdieck.
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Sportclub Itzehoe: Landesmeister bei der männlichen U18 über 3 x 1000 Meter – von links Philip Krützelmann, Fynn Sänger und Tarje Mohrdieck.

Landes-Langstaffelmeisterschaften im Itzehoer Stadion mit bescheidenen Leistungen

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31. Mai 2016, 05:00 Uhr

Mehr Schatten als Licht bei den gemeinsamen Landesmeisterschaften der Leichtathletikverbände Schleswig-Holstein und Hamburg in den Langstaffelwettbewerben. Schuld daran hatte im Itzehoer Stadion nicht nur das triste Wetter. Zu wenig Beteiligung seitens der Vereine und Zeiten, die sich mehrheitlich von Spitzenresultaten weit entfernt sind, minderten die von den Leichtathleten des SC Itzehoe (SCI) vorbildlich organisierten Meisterschaften.

Den insgesamt schwachen Gesamteindruck konnte auch das Abschneiden der Athleten des Veranstalters nicht verwischen. Erfreulich allenfalls: Tarje Mohrdieck, Fynn Sänger und Philip Krützelmann holten sich den Titel bei der männlichen Jugend U18 über 3 x 1000 Meter in 8:36,05 Minuten. Zwar belegte die SCI- Männermannschaft mit Philipp Gehring, Julius Theilken und Yannick von Soosten über dieselbe Distanz in 8:30,20 Minuten Platz zwei und die SCI-Frauen mit Nina Eim, Iris Koch und Anna Gehring landeten über 3 x 800 Meter in 7:39,16 Minuten auf Platz drei, doch mehr als zwei beziehungsweise drei Teams waren auch nicht zu den Meisterschaftsrennen angetreten. Für alle drei Itzehoer Staffeln galt jedoch: Sie waren mehr oder weniger belastet in die Wettbewerbe gegangen, da sie am Tag zuvor am „Lauf zwischen den Meeren“ teilgenommen hatten. Das forderte seinen Tribut.

Gar nicht in Szene setzen konnte sich die weibliche SCI-Jugendstaffel U18 mit Mia Böthern, Nina Gründel und Paulina Kayßer über 3 x 800 Meter, nachdem Paulina Kayßer – auch sie hatte noch am Vortag beim Lauf zwischen Nord- und Ostsee teilgenommen – verletzungsbedingt ausgefallen war. Hätte das Trio antreten können, wäre es ein ernsthafter Anwärter auf den Titel gewesen.

Die spannendsten Rennen lieferten sich die 3 x 1000 Meter Staffeln der männlichen U20 und der männlichen U16, die nur mit geringen Vorsprüngen entschieden wurden (siehe Ergebnisblock rechts).

Für die beste Meisterschaftsleistung sorgte die 4 x 400 Meter Staffel der TSG Bergedorf bei den Männern, die 3:15,02 Minuten schnell war. Der HLV-Rekord liegt bei 3:10,06 Minuten und der aus Schleswig-Holstein ist geringfügig langsamer: 3:12,52 min.

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