Leichtathletik : TSV Lola stellt die meisten Kreismeister

Kleine Mehrkämpferinnen: v. l. Klara Maihoff, Juno Sophie Dornbusch und Marlene Praeckel nach dem Start zum 50-Meter-Lauf.
Kleine Mehrkämpferinnen: v. l. Klara Maihoff, Juno Sophie Dornbusch und Marlene Praeckel nach dem Start zum 50-Meter-Lauf.

Vom Gastgeber kommt auch das größte Teilnehmer-Kontingent bei Mehrkampf-Titelkämpfen.

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12. September 2019, 13:55 Uhr

Hohenlockstedt | Der TSV Lola war Ausrichter der Kreismeisterschaften im Mehrkampf. Bei guten äußeren Bedingungen trafen sich Wettkämpfer des TSV Lola, des SC Itzehoe und der Oelixdorfer Schützen auf dem Sportplatz Finnische Allee. Zur Auswahl standen Drei- und Vierkämpfe.

Auch wenn diesmal Spitzenergebnisse in den Mehrkampfwertungen ausblieben, so zeigte doch eine Athletin, dass sie auf Landesebene konkurrieren kann: Louisa Kähler (W15/TSV Lola), in diesem Jahr Meisterin auf Landes- und regionaler Ebene im Diskuswerfen, stieß die Kugel 10,05 Meter weit, schaffte im Weitsprung 4,64 Meter und lief die 100 Meter in 13,3 Sekunden. Im vergangenen Jahr hätte ihr Kugelstoßergebnis für Platz sechs in der Landesbestenliste gereicht. Im Weitsprung und Sprint befindet sich Louisa Kähler auf Tuchfühlung mit den Besten ihrer Altersklasse im Land. Für die Statistik des Schleswig-Holsteinischen Leichtathletikverbandes hat das an sich gute Dreikampfergebnis jedoch keine Bedeutung, weil sich diese Disziplin in der Bestenliste nicht niederschlägt. Berücksichtigt werden im Zahlenwerk für die Altersklasse W15 lediglich Vier- und Siebenkämpfe.

Die meisten Titel gewannen die Athleten der TSV Lola. Der Verein stellte zudem das größte Kontingent an Teilnehmern stellte. Negativ aus Sicht von Veranstaltungsleiter Rolf Gerhards: „Es waren zu wenig Athleten auf dem Platz.“ Auch deshalb, weil sich Aktive der anderen Vereine rar machten. „Dennoch“, so Rolf Gerhards, „waren die Meisterschaften vom Organisatorischen und von der Begeisterung her eine runde Sache. Erfreulich auch, dass wir viele Zuschauer hatten.“ Ausdrücklich gelobt wurde von Rolf Gerhards der Eifer, mit dem sich die jungen Nachwuchsathleten in die Wettkämpfe stürzten.

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