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Kreismeisterschaft : TSV Lägerdorf holt den Hallentitel

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

FC Itzehoe verliert das Finale der Fußball-Kreismeisterschaft in der Brokdorfer Sporthalle nach Neunmeterschießen.

von
erstellt am 08.Jan.2014 | 05:02 Uhr

Der TSV Lägerdorf ist neuer Hallenfußball-Kreismeister. Das Team von Trainer Stefan Kuhr setzte sich im Endspiel gegen Titelverteidiger FC Itzehoe mit 3:2 nach Neunmeterschießen durch. Dritter wurde Alemannia Wilster mit einem klaren 4:0-Erfolg im kleinen Finale gegen TuS Krempe. Zwar gab es im Halbfinale eine Rote Karte gegen Krempes Torhüter Carsten Lipka, insgesamt freute sich Spielausschuss-Vorsitzender Holger Lösch aber über ein sehr faires Turnier. „Daran hatten auch die guten Leistungen aller Schiedsrichter an den drei Tagen großen Anteil“, so Lösch. Er sei sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung, die sehr gut angenommen worden sei. „Die Tribüne war von Freitag bis Sonntag immer proppevoll.“

Das Turnier begann am Freitag mit dem überraschenden Ausscheiden von Futsal-Meister FC Reher/Puls, der allerdings nicht in Bestbesetzung angetreten war. Aber auch der TSV Heiligenstedten schied aus, so dass sich völlig unerwartet SV Wellenkamp und Münsterdorfer SV für die Zwischenrunde qualifizierten. In den übrigen Gruppen blieben die großen Überraschungen aus, lediglich der Gruppensieg von Gastgeber SG Brokdorf/Flethsee vor Rot-Weiß Kiebitzreihe in Gruppe 4 war nicht unbedingt zu erwarten.

In der Zwischenrunde war die Spreu dann jedoch schnell vom Weizen getrennt. TSV Lägerdorf und FC Itzehoe setzten sich souverän als Gruppensieger durch. Spannender verlief der Kampf um die zweiten Plätze, die schließlich Alemannia Wilster und TuS Krempe erreichten.

Das erste Halbfinale war erst zum Schluss eine klare Sache für den TSV Lägerdorf. Yanneck Kuhr hatte den TSV in Führung gebracht, doch Tobias Koch gelang schnell der Ausgleich. Jörn Skottke und Tjorven Brendemühl schossen die Lägerdorfer dann auf Siegkurs. Allerdings wackelte der Vorsprung gewaltig, nachdem Krempes Torhüter Carsten Lipka nach einem Faustschlag gegen Yanneck Kuhr mit Rot vom Spielfeld musste. Sascha Harms markierte sogar in Unterzahl das 2:3, ehe Merten Kunter und Alexander Feist mit dem 5:2 endgültig alles klar machten. Frederik Heidemanns Treffer zum 3:5 war nur noch Ergebniskosmetik für die Kremper.

Wesentlich spannender verlief das zweite Halbfinale. Die Führung des FC Itzehoe von Blerim Bara hatte Nico Kraushaar ausgeglichen. Erneut Bara und Mahmud Inci schossen den FCI sogar mit 3:1 in Front, doch Wilster zeigte großartige Moral und glich durch Dominic Bürger und Torben Heutmann noch zum 3:3 aus. Im Entscheidungsschießen vom Neun-Meter-Punkt hatte der FCI schließlich das glücklichere Ende. Hasan Mercan sorgte für die Entscheidung zum7:6, nachdem zuvor Malte Oetke an Torhüter Matteo Chionidis gescheitert war.

Das Spiel um Platz drei gewann Wilster durch Tore von Kenney Beetz, Dominic Bürger, Axel Dimpker und Malte Oetke klar mit 4:0. Das klare Ergebnis täuscht jedoch über den wahren Spielverlauf, denn TuS Krempe hatte eine Reihe von klaren Chancen, die jedoch teilweise kläglich vergeben wurden.

Matchwinner für den TSV Lägerdorf im Finale war Torhüter Tjark Wessel, der mit sensationellen Paraden eine Vielzahl von Itzehoer Hochkarätern entschärfte und damit den TSV ins Neunmeterschießen rettete. Dort verwandelte er zunächst selbst und parierte dann entscheidend gegen Hasan Mercan. Alexander Feist hatte Lägerdorf 1:0 in Führung gebracht, Blerim Bara den Ausgleich geschafft. Im Neunmeterschießen hatte neben Wessel Edwart Jauk für Lägerdorf getroffen. Beim FCI zeigte sich nur Neuzugang Philip Weidemann, von Olympia Neumünster gekommen, treffsicher. Blerim Bara hatte nur an die Latte gezielt und Mahmud Inci war an Wessel gescheitert. Für Lägerdorf hattenMilan Hentrich und Vladimir Jauk vergeben. Der neue Kreismeister spielte mit: Tjark Wessel, Merten Kunter, Tjorven Brendemühl, Jörn Skottke, Florian Ossenbrüggen, Edwart Jauk, Alexander Feist, Vladimir Jauk, Torge Kunter, Yanneck Kuhr, Milan Hentrich und Jan Hellmann.

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