Handball : TSV Kremperheide kämpft sich zum Arbeitssieg

Sebastian Lipp traf sieben Mal für den TSV Kremperheide.
Sebastian Lipp traf sieben Mal für den TSV Kremperheide.

Landesliga-Spitzenreiter behält dank 32:28-Erfolg gegen Hohn/Elsdorf II seine Führung.

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04. März 2014, 05:21 Uhr

Mit einem mühsamen 32:28 (16:12) festigten in eigener Halle die Landesliga-Handballer des TSV Kremperheide gegen die HSG Hohn/Elsdorf II ihre Tabellenführung (29:7 Punkte).

Zu Beginn wartete Hohn/Elsdorf mit offener und kurzer Deckung auf, was der TSV mit gelungenen Eins-gegen-Eins-Situationen durch Markus Scheibe über 4:2 bis zum 9:4 (11.) gut löste. Nach einer Auszeit stellte Hohn auf eine 5:1-Abwehrformation um. Dies brachte den TSV kurzzeitig aus dem Tritt (12:10/23.). Insbesondere im Angriff vergab man klare Chancen und leistete sich einfache Abspielfehler. Größte Probleme hatte Kremperheides Deckung mit HSG-Spielmacher Marco Schmitt, der durch viele gute Aktionen sich und seine Mitspieler gekonnt in Szene setzte. Dennoch setzte sich der TSV bis zur Pause wieder auf 16:12 ab.

In der Pause wurden beim TSV die Fehler analysiert. Man nahm sich vor, vieles in der Abwehr über die Aggressivität zu verändern. Dieses gelang nach Wiederbeginn überhaupt nicht und so verkürzte Hohn/Elsdorf auf 16:17 (38.). Nun besann sich Kremperheide aber wieder und kam durch Ramm, Kuckluck und Lipp zum 23:18.

Die Gäste gaben jedoch nie auf und nutzten wieder leichte Fehler und überhastete Abschlüsse des TSV über Dennet Behmer und Fabian Frahm nicht nur zum Ausgleich, sondern sogar zur 25:24-Führung (48.). Die Gastgeber hatten es nun sichtlich schwer, wieder zu ihrem Spiel zu finden. Trotzdem gelang es noch einmal, das Tempo anzuziehen. In den letzten zehn Minuten kam Kremperheide wieder in Tritt und drehte durch Tore von Lipp, Schmidt und Ramm die Partie über 28:26 zum 32:28-Sieg. „Ein grottenschlechter Tag meiner Jungs mit dem am Ende glücklichen, aber verdienten Sieg”, resümierte TSV-Trainer Werner Zink nach dem Spiel. „Lediglich Max Ramm, Sebastian Lipp und Pierre Kuckluck erreichten annähernd ihre Form und Einstellung zum Spiel. Dennoch bin ich sehr glücklich, dass wir dieses so wichtige Spiel für uns entschieden haben. Über die Spielweise werden wir aber noch zu reden haben, denn so haben wir im Aufstiegsrennen keine guten Chancen, geschweige denn in der SH-Liga etwas zu suchen.”

Tore Kremperheide: Lipp (7), Ramm (6), Meisieck (5),, Kuckluck und Scheibe (je 4), Schmidt und Rave (je 2), Pohlmann und Olde (je 1)

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