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Handball : Trio verstärkt Herzhorn

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Oberliga-Handballer des MTV verfügen dann über mehr Alternativen im Angriff. Mit der Partie gegen Schülp beenden die Kuhnke-Schützlinge ihre Saison.

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erstellt am 05.Mai.2017 | 15:16 Uhr

Die Saison in der Handball-Oberliga ist noch nicht ganz zu Ende gespielt, da meldet der MTV Herzhorn für sein Männerteam bereits drei Neuzugänge. Mit Nico Bielefeldt und Hendrik Meyn haben zwei von ihnen schon einen Herzhorner „Stallgeruch“, aber auch Marten Most ist im Kreis Steinburg aufgewachsen.

Herzhorns Coach Manfred Kuhnke freut sich vor allem darüber, dass er im Angriff wieder über mehr Alternativen verfügt. „Alle drei werden unser Offensivspiel spürbar bereichern. Sie ermöglichen, dass wir den anderen wieder mehr Ruhezeiten geben können. Bisher mussten wir oft durchspielen.“ Vor allem für den Rückraum galt das häufiger, umso mehr war gerade im späteren Stadium eines Spiels der Substanzverlust spürbar: Entweder konnte man nicht mehr zulegen, selbst wenn es die Spielsituation erforderte, oder die Konzentration im Abschluss ließ gelegentlich nach. Da zudem alle Herzhorner Akteure ihre Zusage für die nächste Spielzeit gegeben haben, sollte die MTV-Bank künftig stets gut gefüllt sein – auch qualitativ.

Als Führungsspieler ist der 28-jährige Hendrik Meyn fest eingeplant. Der Polizist wurde gerade mit der HG Hamburg/Barmbek Oberliga-Meister und ist im Rückraum variabel einsetzbar. „Er soll unsere jungen Spieler vor allem im Rückraum als Persönlichkeit und mit seinen handballerischen Fähigkeiten unterstützen“, sagt Kuhnke. Nach vielen Jahren in der Herzhorner Jugend sowie einigen Jahren bei der SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg spielte Meyn zwei Jahre im Herrenteam des MTV, ehe es ihn 2013 zur HG Hamburg-Barmbek gezogen hatte.

An Marten Most (20) hatten die Herzhorner schon im vergangenen Jahr „gebaggert“. Doch der 1,92 m große Linkshänder, der gerade aus der A-Jugend des HSV Hamburg in den Seniorenbereich gewechselt war, hatte sich vorgenommen, beim Drittligisten den Durchbruch zu schaffen. Das klappte jedoch gegen starke Konkurrenz nicht wie gewünscht. Nun versucht es der Steinburger, der das Handball-Einmaleins bei der HSG Kremperheide/Münsterdorf gelernt hatte, eine Spielklasse tiefer. Damit verfügt der MTV Herzhorn nach dem Abgang von Niclas Ranft vor einigen Jahren endlich wieder über einen Linkshänder. Freuen dürfte sich darüber vor allem Theo Boltzen, der als Rechtshänder oft auf der „falschen“ Position spielen musste.

Als Dritter im Bunde ist Nico Bielefeldt ganz eindeutig ein Rückkehrer. Nachdem der jetzt 20-Jährige Kreisläufer bereits eine Saison bei den MTV-Männern gespielt und immerhin 131 Tore in 18 Spielen geworfen hatte, verschlug es ihn für ein Jahr als Entwicklungshelfer in Sachen Handball nach Kanada.

Zudem werden fünf Nachwuchsspieler, die nach Saisonende den Jugendbereich verlassen, gemeinsam mit den Herzhorner Oberliga-Männern die erste Vorbereitungsphase ausnehmen. Im Juni und Juli wird es vorwiegend um Kraft und Ausdauer gehen. Kuhnke: „Da sind einige talentierte Jungs dabei.“

Vorher aber gilt es noch, die laufende Serie angemessen zu beenden. Im letzten Saisonspiel in eigener Halle wollen die Kuhnke-Schützlinge ihren siebten Platz (24:26 Punkte) im direkten Duell gegen die Gäste der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg (8./23:27) verteidigen. Zwar rechnet der Herzhorner Coach am Sonnabend (Anpfiff: 18 Uhr) nicht damit, dass die Teams die allerletzten Prozente in die Waagschale werfen werden. „Aber vor eigenem Publikum sind wir in der Pflicht und wollen uns natürlich mit einem Sieg in die Pause verabschieden“, sagt Kuhnke. „Außerdem will die HSG sicher Revanche für die 30:31-Hinspielschlappe.“

Gegen die routinierte Gästetruppe wird es ausgerechnet mit dem oben angesprochenen Niclas Ranft ein Wiedersehen geben. Nach getaner Arbeit geht es dann – wie üblich beim MTV im letzten Saisonheimspiel – in die dritte Halbzeit mit Freibier und netten Gesprächen.  

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