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Fußball : Trainer Lars Lühmann verlängert in Horst

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

VfR-Coach plant schon für die neue Saison, muss aber lange auf Stürmer Tim Jeske verzichten.

Das Thema Schleswig-Holstein-Liga ist für den Fußball-Verbandsligisten VfR Horst kein Tabu-Thema mehr. Die jüngste Entwicklung im oberen Tabellenabschnitt – der FC Reher/Puls darf nicht aufsteigen, der FC Itzehoe hat dieses Thema für sich abgehakt – eröffnet dem VfR inzwischen gute Chancen. Bei den Süd-Steinburgern ist man davon überzeugt, dass die aktuelle Mannschaft so gut aufgestellt ist, dass sie auch eine Spielklasse höher spielen könnte. Geplant werde zwar für eine weitere Verbandsliga-Saison, aber nicht ohne höhere Ambitionen außer Acht zu lassen. Trainer Lars Lühmann schildert im Interview seine Sichtweise und Zukunftsplanung.

 

Die Entwicklung im oberen Drittel der Verbandsliga eröffnet dem VfR plötzlich gute Chancen auf den SH-Liga-Aufstieg. Wie sehen Sie die Perspektiven?

Die Entwicklung am Sonntag durch die Niederlage des FC Itzehoe gegen den SV Schackendorf hat uns wieder Perspektiven zurückgebracht. Nach dem 2:2 gegen Lägerdorf hatte ich gedacht, wir können jetzt aufhören zu träumen. Nach der guten Vorbereitung kamen im Verein natürlich die Begehrlichkeiten, die uns aber nicht so gut getan haben. Man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen. Klar ist die Chance da. Und wenn es so kommt, nehmen wir die auch wahr. Aber wir tun jetzt wirklich gut daran, wenn wir einen Gang zurückschalten. Wir haben mit Reher/Puls und Schackendorf jetzt zwei Spiele vor der Brust, die wirklich eine große Aufgabe darstellen. Gerade in Reher hängen die „Trauben“ ziemlich hoch. Schackendorf, die kompakt stehen und unangenehm zu spielen sind, habe ich in Itzehoe gesehen. Wenn wir da gut durch kommen, dann schauen wir mal, was noch geht.

 

Sie werden dem Vernehmen nach in Horst auch in der Saison 2014/15 als Trainer an der Linie stehen. Ist es richtig, dass die Vertragverlängerung bereits unter Dach und Fach ist?

Ja, das ist durch.

 

Für Spielergespräche ist beim VfR ausschließlich der Trainer verantwortlich. Sind die Planungen schon angelaufen?

Ich führe natürlich Gespräche zum einen mit den eigenen Spielern und parallel werden die Augen auch in andere Richtungen offen gehalten.

 

Am vergangenen Sonnabend hat sich Tim Jeske kurz vor Schluss im Spiel gegen den TSV Lägerdorf das Knie verdreht und wurde vorsichtshalber ins Krankenhaus gefahren. Gibt es schon eine Diagnose?

Leider haben sich die schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Seit Mittwoch gibt es die Diagnose, dass sich Tim im linken Knie einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Das ist natürlich ganz bitter, zumal die Begegnung gegen Lägerdorf eigentlich schon beendet war, als es passierte.

 

Wie schätzen Sie die Zukunft von Tim Jeske jetzt ein?
Ich weiß aus eigener Erfahrung, was das bedeutet. Sechs, sieben Monate Pause. Dann haben wir die Wintermonate, wo es keinen Sinn macht auf knupperigem und teils gefrorenem Untergrund wieder anzufangen. Also vermutlich frühestens 2015 kann er mit Aufbautraining sein Comeback vorbereiten.

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