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Handball : Trainer Janke appelliert an Siegeswillen

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Herzhorns Oberliga-Frauen brauchen Heimpunkte gegen Altenholz. Die MTV-Männer fahren ohne Druck zum Spitzenreiter Hamburg-Barmbek.

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erstellt am 17.Feb.2017 | 05:05 Uhr

Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen bei den beiden Herzhorner Oberliga-Handballteams nicht sein: Während die Männer beim Spitzenreiter Hamburg-Barmbek überhaupt nichts zu verlieren haben, stehen die MTV-Frauen in eigener Halle gegen den TSV Altenholz schon ziemlich unter Druck.

Oberliga Männer
HG Hamburg-Barmbek (1./29:1) – MTV Herzhorn (6./18:14). Es gibt leichtere Aufgaben in der Männer-Oberliga als Hamburg-Barmbek: Der Spitzenreiter blieb in allen seinen bisherigen 15 Liga-Spielen unbesiegt und holte nur beim 22:22 in eigener Halle gegen die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz keine doppelten Punkte. Titelgewinn und Aufstieg werden wohl allein diese beiden Teams unter sich ausmachen. Die Hamburger sind durch die Bank doppelt stark besetzt. Und wenn es mal nicht so gut läuft, macht oft Routinier Dennis Tretow als Lenker und/oder als Torschütze den Unterschied.

Natürlich gehen die Herzhorner als Außenseiter in diese Partie, haben aber andererseits auch überhaupt nichts zu verlieren. Wenn sie sich auch nur annähernd in der Hansestadt behaupten wollen, brauchen die Blau-Gelben aber dringend eine gegenüber der jüngsten Partie gegen den THW Kiel II (22:28) verbesserte Chancenverwertung. „Bei uns muss es schon optimal laufen, wenn wir etwas mitnehmen wollen“, sagt Trainer Manfred Kuhnke. „Aber gegen Barmbek haben wir eigentlich immer ganz gut ausgesehen. In der vergangenen Saison haben wir dort nur sehr knapp verloren. Jedenfalls haben wir den Kopf frei.“ Personell kann der Herzhorner Coach alles aufbieten, was geht. Auch die zuletzt angeschlagenen Ludger Lüders (Oberschenkelverletzung) und Torben Voß (Infekt) haben sich wieder fit gemeldet (Sbd., 18 Uhr; Langenfort-Halle).

Oberliga Frauen
MTV Herzhorn (12./10:22) – TSV Altenholz (5./19:13). Durch emotionale Wechselbäder gehen derzeit die Schützlinge von MTV-Coach Michael Janke. Dem spielerisch guten Auftritt beim SC Alstertal-Langenhorn, der nur nicht durch einen Punktgewinn veredelt wurde, folgte eine ziemlich ernüchternde Leistung im doch viel wichtigeren Kellerduell in Bredstedt. Das 29:37 in Nordfriesland, bei dem sich die Herzhorner Gegenwehr in Grenzen hielt, trug den Steinburgerinnen erstmals in dieser Saisen den Absturz auf einen Abstiegsplatz ein. Man braucht also dringend Punkte – auch gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Zwar hängen die Trauben an diesem Wochenende gegen den TSV Altenholz recht hoch. Die Gäste zeichnet sowohl eine kompakte Abwehr als auch ein durchaus spielstarker Angriff aus. Im Hinspiel, das mit 17:21 an den TSV ging, war Altenholz im Hinspiel immer wieder durch Ballgewinne aus einer sehr flexiblen Deckung über die erste und zweite Welle zu leichten Toren gekommen. Die Angriffsfäden hält bei Altenholz die routinierte Marieke Most in den Händen, die Tore verteilen sich allerdings breit über das gesamte Team.

Allerdings hat Altenholz in diesem Jahr auch noch keine Bäume ausgerissen. Nach 1:7 Punkten in Folge feierte der TSV erst am vergangenen Dienstag gegen Bad Schwartau (31:21) den ersten Sieg in 2017. „Sie sind nicht unschlagbar“, sagt Herzhorns Trainer Michael Janke. „Es hängt aber alles von unserer eigenen Einstellung ab. Wir brauchen den unbedingten Siegeswillen. Den holt man sich vor allem in der Abwehr. Das hat zuletzt in Bredstedt leider überhaupt nicht geklappt.“ Janke ist allerdings optimistisch, dass auch sein Team etwas gutmachen will, um den bisher zehn Punkten in eigener Halle zwei weitere hinzufügen zu können.

Fehlen werden am Sonnabend Mareike Hoffmann (Urlaub) und Svenja Mevert (beruflich verhindert). Dafür ist aber Verena Wagner wieder dabei, die in den letzten beiden Spielen ihrem Team nicht helfen konnte (Sbd., 16.30 Uhr; Sporthalle Glückstadt Nord).

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