Handball-Landesliga : Störtal Hummeln bannen Abstiegsgefahr

Einer der erfolgreichsten Werfer im Hummeln-Team war Julian Böteführ mit sechs Treffern.
Einer der erfolgreichsten Werfer im Hummeln-Team war Julian Böteführ mit sechs Treffern.

Nach dem 32:20-Erfolg im Nachholspiel über die HSG Ostsee II ist der Klassenerhalt so gut wie sicher

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15. April 2019, 14:13 Uhr

Kellinghusen | Die Landesliga-Handballer der HSG Störtal Hummeln mussten am Sonnabend zum Nachholspiel und vorletztem Heimspiel gegen die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz II antreten. Vor 180 Zuschauern erspielten sich die Hummeln einen deutlichen und wichtigen 32:22 (17:13)-Erfolg. Tabellenplatz acht mit 21:27 Punkten bedeuten nun den ziemlich sicheren Klassenerhalt, weshalb der Mannschaft um Trainer Siegfried Meyer mit dem Schlusssignal ein riesengroßer Stein vom Herzen fiel.

Hochmotivierte Gastgeber

Die Gastgeber waren von Anfang an hochmotiviert, wollte man doch unbedingt den Druck aus den beiden noch folgenden letzten Partien herausnehmen. Die Hummeln waren den Gästen spielerisch überlegen, allerdings konnten sie dies zunächst nicht so richtig im Ergebnis umsetzen. Zu oft wurden freie Würfe vor dem Tor vergeben und in der Defensive Torhüter Kevin Kellinghusen „blocktechnisch“ im Stich gelassen. So gelang es nicht, einen komfortablen Vorsprung herauszuspielen. Durch Tore von Jonas Langmaack 3, Michael Wüstenberg und Julian Böteführ gingen die Hummeln mit 5:3 in Führung (9.). Die Gäste ließen sich jedoch nicht abschütteln und hielten Anschluss. Folke Thies Rohardt 1, Julian Böteführ 1 , Michael Wüstenberg 2 und Jonas Langmaack 1 erhöhten auf 10:7 (19.) Am Ende der ersten Halbzeit zündeten die Gastgeber jedoch den Turbo und konnten über einige Tempogegenstöße einfache Tore zum 17:13-Halbzeitstand erspielen.

Häufig hektische Aktionen

In der zweiten Halbzeit wollten sich die Gastgeber weiterhin auf das schnelle Spiel nach vorne konzentrieren, weil die Kondition bei den schwach besetzten Gästen langsam nachließ. Schnelles Spiel bedeuten allerdings bei den Hummeln auch häufig hektische Aktionen und so wurden einige Bälle zu Beginn unnötig weggeworfen. Dennoch gelang es den Hummeln, den Vorsprung über 24:18 (44.) kontinuierlich zu erhöhen, weil man nun auch in der Deckung öfter die Hände an den Ball bekam. Die Chancenverwertung blieb allerdings weiterhin nicht optimal. Letzten Endes gewannen die Hummeln aber deutlich mit 32:22 und machten damit den Verbleib in der Landesliga so gut wie perfekt.

 

Störtal Hummeln:Tobias Böteführ, Kevin Kellinghusen, Lars Baganz, Micjhael Wüstenberg 5, Justus Weimer, Jonas Wulf 1, Folke Thies Rohardt 2, Tim Gloy 2, Jonas Langmaack 7, Niklas Schmuck 1, Marcel Feddern 6, Julian Böteführ 6, Florian Wilschewski 2


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