Handball : Steinburger Teams müssen reisen

Fraglich ist beim MTV Herzhorn der Einsatz von Anja Stoldt.
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Fraglich ist beim MTV Herzhorn der Einsatz von Anja Stoldt.

Vor einer hohen Hürde stehen die SH-Liga-Männer der HSG Kremperheide/Münsterdorf, während Herzhorns Frauen in Hennstedt-Ulzburg punkten wollen.

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16. Januar 2015, 05:04 Uhr

Die Steinburger Handball-Teams in den SH-Ligen müssen an diesem Wochenende reisen. Am Sonnabend sind die Männer der HSG Kremperheide/Münsterdorf ab 19 Uhr in Schülp im Einsatz. Am Sonntag ziehen die Frauen des MTV Herzhorn ab 17.30 Uhr in Henstedt-Ulzburg nach.

SH-Liga Männer
HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg (2./20:6) – HSG Kremperheide/Münsterdorf (8./8:18). Beim Tabellenzweiten und Aufstiegs-Mitfavoriten Schülp dürften die Trauben für die Mannschaft von Kremperheides Coach Werner Zink recht hoch hängen – zumal vor allem die seelischen Wunden nach dem 22:28 gegen Marne/Brunsbüttel immer noch nicht ganz verheilt sind. „Das war schon ein kleiner Offenbarungseid – sowohl in spielerischer als auch in kämpferischer Hinsicht“, macht Zink deutlich. „So schlecht habe ich die Mannschaft bisher eigentlich noch nicht gesehen.“ Auch eine interne Aussprache erbrachte keinen echten Anhaltspunkt über die Gründe. Zink: „Mit mehr Kampfgeist wäre gegen die Dithmarscher durchaus etwas möglich gewesen.“ So kommen die starken Schülper als „Aufbau-Gegner“ natürlich zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Auf jeden Fall sind die Steinburger entschlossen, sich gegenüber ihrem letzten Auftritt zu steigern – untergehen wollen sie beim Tabellenzweiten auf keinen Fall. Personell sieht es allerdings nicht gut aus: Bei Lucas Floßmann stellte sich die Verletzung aus dem Abschluss-Training der vergangenen Woche nach einer MRT-Untersuchung als Kreuzbandriss heraus. Er wird in dieser Saison also nicht mehr zum Einsatz kommen. Und auch Max Ramm muss wieder wegen seiner hartnäckigen Knieverletzung passen. Immerhin hat sich der ebenfalls gegen Marne kurzfristig fehlende Philipp Mogge wieder gesund gemeldet.

SH-Liga Frauen
SV Henstedt-Ulzburg II (9./10:16) – MTV Herzhorn (7./12:12). Um sich genauer über den aktuellen Leistungsstand beim Gegner zu informieren, „spionierte“ Herzhorns Trainer Michael Janke beim jüngsten 22:22 der HU-Reserve gegen Geesthacht. Was er dort sah, hat ihn nicht übermäßig erschreckt: „Sie spielen eine kompakte und aggressive 6:0-Deckung, die auf Fehler des Gegners wartet, um über die schnelle Linksaußen-Spielerin den Gegenstoß zu laufen. Wichtig für uns wird sein, das Spiel ohne Ball hinzukriegen, um technische Fehler zu vermeiden. Wir wollen dem Gegner unser Spiel aufzwingen.“ Im ersten Durchgang der Partie gegen Lindewitt (nach 13:10 zur Halbzeit war das Spiel mit 22:26 verloren gegangen) hat das nach Jankes Ansicht auch ganz gut geklappt, aber nach der Pause sei man in Standhandball verfallen und habe zu oft unnötig den Ball verloren. Personell ist bei den Herzhornerinnen fast alles im Lot: Lediglich der Einsatz von Anja Stoldt ist wegen einer Leistenzerrung fraglich. Mareike Hoffmann ist wieder voll im Training und aus der A-Jugend sind Carina Lipp und Joele Riedeberger wieder mit von der Partie. Im Idealfall wollen die Blau-Gelben in Henstedt-Ulzburg und eine Woche später im Heimspiel gegen Eider Harde jeweils doppelt punkten, um sich vorerst in gesicherte Tabellenregionen abzusetzen.

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