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Handball : Steinburger müssen reisen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Beide Herzhorner Teams und die Männer der HSG Kremperheide/Münsterdorf spielen auswärts.

von
erstellt am 10.Okt.2014 | 04:44 Uhr

Alle drei höherklassigen Steinburger Handball-Mannschaften haben kein Heimrecht. Während die Herzhorner Oberliga-Männer am Sonntag (ab 17 Uhr) beim Preetzer TSV antreten, steht für die SH-Liga-Frauen des MTV ein Auswärtstrip bei der HSG Holstein Kiel /Kronshagen auf dem Plan (Sbd., 17 Uhr). Bei Henstedt-Ulzburg II sind die SH-Liga-Herren der HSG Kremperheide/Münsterdorf (Sbd., 16 Uhr) zu Gast.

Oberliga Männer
Preetzer TSV (11./2:6) – MTV Herzhorn (13./1:7). Vergeblich bemühten sich die Herzhorner, das Spiel zu verlegen. „Personell kriechen wir zur Zeit auf dem Zahnfleisch, aber leider bestehen die Mannschaftsverantwortlichen aus Preetz auf die Austragung am Sonntag. Hoffentlich antworten wir mit einer Trotzreaktion“, sagt MTV-Coach Jens Timm. Derzeit lässt die lange Verletztenliste kaum ein effektives Training zu und auch die Alternativen werden den Herzhornern fehlen. Mit Birger Dittmer, Jörn Burghauser, Tjark Bernhard, Lasse Pingel und Stefan Hinrichs fehlen mindestens fünf Stammspieler. Zudem sind Ludger Lüders und Arne Claasen angeschlagen. Ob Kristof Kossow (Polizeidienst) mit von der Partie sein kann, entscheidet sich erst kurzfristig. Timm: „Dennoch werden wir auch mit unserem Rumpfkader alles Erdenkliche versuchen, um vielleicht doch erfolgreich nach Hause zu fahren. Einmal mehr müssen wir über den Kampf und den Willen zum Erfolg kommen.“ Schon in der Vorbereitung hatte der MTV gegen die Preetzer gespielt und musste sich deutlich geschlagen geben. Die sehr junge Truppe um Manager Michael Krieter (in seiner aktiven Zeit langjähriger Torhüter des THW Kiel) ist auf allen Positionen mit gut ausgebildeten Spielern besetzt – ihnen fehlen nur noch die Erfahrungswerte. Die Herzhorner müssen versuchen, ihre Leistungsträger Jannes Timm und Theo Bolzen im Angriff zu entlasten. Entscheidend wird aber auch sein, wie gut die Abwehr funkioniert. Timm: „Wir hoffen, dass unser Fanclub Hölle Nord uns begleiten und unterstützen wird.“

SH-Liga Frauen
HSG H. Kiel/Kronshagen (10./2:8) – MTV Herzhorn (3./7:1). Die nächste große Chance, sich früh weitere Punkte zum Klassenverbleib zu sichern, haben die SH-Liga-Handballerinnen des MTV Herzhorn. „So wie wir im Moment drauf sind, rechne ich mir auch etwas bei Kiel/Kronshagen aus“, sagt MTV-Trainer Michael Janke. Im Münsterdorfer Vorbereitungsturnier habe man den Gegner klar beherrscht und eine bemerkenswerte Schützin hat sich bisher beim Gegner im Saisonverlauf noch nicht gezeigt. Der Herzhorner Coach wird sein Team wohl von Beginn offensiv mit zwei Spitzen decken lassen. „Da sind wir von vorherein wacher und kommen schneller ins Spiel.“ Die bisherige Serie von vier ungeschlagenen Spielen in Folge hat eine positive Eigendynamik entfacht, denn mit jedem Erfolg wuchs das Selbstvertrauen im Team spürbar. Doch man weiß die Dinge im Lager der Blau-Gelben auch einzuordnen. Janke: „Wir dürfen das nicht überbewerten. Bisher hatten wir Gegner, die man ohnehin in der unteren Tabellenhälfte erwarten durfte.“ Fehlen werden Lena Schecht, Wiebke Vogel (beide Urlaub) und Carina Lipp (persönlich verhindert). Dafür ist wieder Sevtlana Frizler dabei.

SH-Liga Männer
SV Henstedt-Ulzburg II (11./2:8) – HSG Kremperheide/Münsterdorf (9./4:6). Nach zwei Siegen in Folge sind die Steinburger im Aufwind und diesen Schwung wollen sie auch mit in die Partie bei der HU-Reserve nehmen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir dort etwas mitnehmen können“, sagt Trainer Werner Zink. Allerdings haben auch die Segeberger am vergangenen Wochenende ihre Niederlagenserie beendet und in Bordesholm mit 37:22 sogar einen wahren Kantersieg gelandet. Zum Vergleich: Die HSG hatte dort lediglich mit einem Tor gewonnen. Doch diese Quervergleiche bringen wenig, schließlich läuft jedes Spiel anders. Beim HU-Reserveteam weiß man zudem auch nicht immer, mit wem man es zu tun hat. So haben dort mit Matthias Karbowski und Tobias Skerka auch schon Akteure mit Erstliga-Erfahrung mitgespielt und aktuell hatte der Ex-Ligaspieler Maik Barthen mit zehn Treffern großen Anteil am Erfolg in Bordesholm. Zink wäre es am liebsten, wenn es genau so liefe wie beim HSG-Erfolg gegen die von den Namen her ebenfalls gut besetzten Tills Löwen: „Die Routiniers haben in der zweiten Hälfte konditionelle Probleme bekommen.“ Einzige Änderung im Kader im Vergleich zum letzten Spiel: Wieder mit von der Partie ist der gegen die Löwen noch rotgesperrte Abwehrchef und Kreisläufer Jannick Schmidt.


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