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Handball : Stefan Vollstedt bleibt Vorsitzender

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Beim Kreishandballverband Steinburg übernimmt Joachim Witt kommissarisch das vakante Amt des Jugendwartes.

Stefan Vollstedt bleibt Erster Vorsitzender im Kreishandballverband Steinburg. Die Delegierten des Verbandstages betrauten den Breitenburger erneut für zwei Jahre mit der Führung des Fachverbandes. Zu seinem Stellvertreter wählte die Versammlung Axel Knüppel.

Nachdem beim Jugendverbandstag mangels Kandidat kein Jugendwart gewählt werden konnte (unsere Zeitung berichtete), hatte sich Joachim Witt im Vorfeld des Verbandstages bereit erklärt, die vakante Funktion kommissarisch zu übernehmen. Dieses Angebot nahm der KHV-Vorstand dankend an. Zuvor hatte sich der Kreisvorsitzende kritisch darüber geäußert, dass es dem Jugendverbandstag nicht gelungen war, einen neuen Jugendwart als Nachfolger von Lars Baganz zu wählen: „Wir zerstören uns die Basis, wenn wir ohne Jugendwart bleiben.“

Ansonsten verlief der Verbandstag insgesamt harmonisch, die Delegierten waren sich durchgehend einig bei allen Beschlüssen. Eingestimmt hatte Stefan Vollstedt sie mit sehr viel Lob, die die Arbeit in den Vereinen und auf Verbandsebene betraf: „Ihr seid es mit eurem Engagement, die den Handballsport tragen und fördern.“ Mit Blick auf die unlängst von der Herren-Nationalmannschaft gewonnene Europameisterschaft stellte der Sprecher heraus: „Wir sind Europameister, aber Titel sind nicht alles. Eigentlich sind es die leuchtenden Kinderaugen, denen unser Engagement gilt und die uns erfreuen.“

Dies nahm in seinem Grußwort der Präsident des Handballverbandes Schleswig-Holstein auf: „Der unerwartete Europameister-Erfolg muss ausgenutzt und nachhaltig gemacht werden“, betonte Karl-Friedrich Schwarck. Vorrangiges Ziel müsse nun die Mitgliedergewinnung werden. „Wir müssen in die Kindergärten und in die Grundschulen gehen, um dort schon auf unsere Sportart aufmerksam zu machen.“ Dazu aufgefordert seien aber nicht nur der DHB oder Landes- und Kreisverbände: „Jeder Verein muss mitmachen.“

Dass sich Engagement auszahlt, darüber berichtete Sönke Reimers. Der Vorsitzender des MTV Herzhorn benannte mit Lüder Meyn einen Handballer, der für den Verein „eine überragende Rolle im Seniorenbereich gespielt“ und sich nach der Aktivenzeit als Vereinstrainer betätigte habe. Unter seiner Regie entwickelte sich die Jugendliche Aimée von Pereira jüngst zu einer DHB-Spielerin. So etwas Positives könne dabei herauskommen, „wenn Vergangenheit auf Zukunft trifft“ und sich unterschiedliche Generationen miteinander beschäftigen und gemeinsam auf Ziele hinarbeiten. Zuvor war bereits Bürgermeister Wolfgang Glissmann in seinem Grußwort auf den Erfolgsweg des MTV Herzhorn eingegangen, bei dem so bekannte Handballer wie Klaus Lange und Bernd Heiden gespielt hätten: „Beide haben im Sport viel erfahren, sie haben dem Sport aber auch viel zurückgegeben.“

Die Jahresberichte machten deutlich, dass der KHV ein engagierter Zusammenschluss ist, der sowohl in guter Eintracht zu den Kreisverbänden innerhalb der Region Mitte (Steinburg, Neumünster, Rendsburg-Eckernförde) als auch zum Kreisverband Dithmarschen steht. Mit dem nord-westlichen Nachbarn hatte Steinburg ehemals den Bezirk West gebildet. Stefan Vollstedt: „Wir halten und pflegen den Kontakt zum alten Bezirk West und erhalten dafür von den Vereinen eine gute Rückmeldung.“ Im Jugendbereich und im Damenhandball gebe es noch einen gemeinsamen Spielbetrieb. Ausgelost wurden innerhalb der Sitzung die Vertreter Steinburgs, die an der DHB-Pokalrunde auf Regionsebene teilnehmen. Bei den Damen sind dies die HSG Kremperheide-Münsterdorf und bei den Herren die SG Hörnerkirchen-Hohenfelde.

Dank für ihren ehrenamtlichen Einsatz erhielten gleich mehrere Handballer: Gerd Simmke und Wolfgang Wiechers erhielten Ehrenurkunden aus der Hand des KHV-Ehrenvorsitzenden Hartmut Schmeelke, und HVSH-Präsident Karl-Friedrich Schwarck zeichnete Brigitte Fischer, Margrit Bies, Ulrich Baschke, Martina Börner, Axel Knüppel und Udo Doll aus. Verabschiedet aus KHV-Ämtern wurden Brigitte Fischer (Beisitzerin), Marc Schwarzin (Lehrwart) und Lars Baganz (Jugendwart). Den Verbleib von Lars Baganz als Beisitzer im KHV kommentierte Stefan Vollstedt mit den Worten: „Kompetenz lassen wir ungern ziehen.“

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erstellt am 23.Mär.2016 | 07:10 Uhr

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