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Sailing Champions League : Start ins Abenteuer Sardinien

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Crew der Itzehoer Seglervereinigung fliegt heute nach Porto Cervo, um sich mit den besten Teams Europas zu messen

Start frei für die Champions League – heute fliegt die Crew der Seglervereinigung Itzehoe (SVI) nach Sardinien, wo sich von Freitag bis Sonntag vor Porto Cervo die besten Segelteams Europas messen. Die SVI bekam als Vierter der Bundesligasaison 2014 eine Wildcard und darf sich nun darauf freuen, im Konzert der Großen mitzumischen.

Skipper Christian Soyka ist begeistert von der großen Unterstützung für sein Team, durch die der finanzielle Rahmen dafür geschaffen wurde, dass dieses Abenteuer überhaupt angegangen werden konnte. „Es ist schon der Hammer, dass wir das so schnell hinbekommen haben. Dafür noch einmal Dank an alle Sponsoren“, so Soyka. Die Gelegenheit die Störstadt in einem Namenszug mit der Creme aus Europa zu präsentieren, werde man so schnell nicht wiederbekommen. Soyka betrachtet den Abstecher nach Italien in erster Linie als eine hervorragende Gelegenheit, Erfahrungen zu sammeln. „Wir wissen nicht, was uns in diesem Teilnehmerfeld erwartet. Wir gehen locker ohne Druck in die Rennen. Der olympische Gedanke, mit dabei zu sein, steht für uns ganz vorn“, sagt Soyka. Ein Vorteil für sein Team sei es, in der Bundesliga J/70 unter den gleichen Voraussetzungen segeln zu können. Wegen der großen Thermik in Porto Cervo könne das Crewgewicht allerdings auch zum Nachteil werden. Erfahrungen in dem Segelrevier des Yacht Club Costa Smeralda hätten mit Hinnerk Müller und ihm selbst immerhin zwei Crewmitglieder. „Wir gehen also nicht völlig unvorbereitet in die Rennen.“ Moritz Burmester und Kai Harder vervollständigen das Itzehoer Quartett auf Sardinien.

Die Generalprobe am vergangenen Wochenende bei der Flensburger Förde Woche hat das SVI-Team hervorragend gemeistert und den Flensburg Pokal in der J/70-Klasse gewonnen. „Wir haben dort gegen neun andere Boote gesegelt, in einem ähnlich großen Feld wie in Porto Cervo also“, erklärt Christian Soyka. Deshalb sei es eine sehr gute Vorbereitung gewesen. Den letzten Schliff vor dem Abflug nach Sardinien will sich das Itzehoer Team heute morgen auf der Alster holen, wo mit dem Boot des befreundeten Zweitligisten Blankeneser SC trainiert werden darf. „Es geht vom Training auf der Alster praktisch gleich in den Flieger.“ Freitag vormittag könne dann noch etwa eine halbe Stunde auf dem Regattarevier trainiert werden, ehe es nachmittags dann ernst werde.

Die „Sailing Champions League“ startet vor Porto Cervo mit einem 32er Feld. In den einzelnen Flights werden immer acht J/70-Einheitsboote gegeneinander segeln, deren Besatzungen vorher ausgelost werden. Insgesamt treten Segelteams aus 14 Nationen auf Sardinien an, von denen Deutschland und Dänemark mit jeweils vier Teilnehmern das größte Kontingent stellen.

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erstellt am 17.Sep.2015 | 05:00 Uhr

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